Veranstaltungskalender
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Bergsport & Gesundheit

Bergsport & Gesundheit

Art:
Komm ins Uniklinikum
Datum:
14.12.2017
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Ort:
Großer Hörsaal LKH
Vortragende:
Univ.-Doz. Dr. Arnulf Hartl (Leiter Institut für Ecomedicine der PMU); Ltd. OA Priv.-Doz. Dr. Marc Berger (Universitätsklinik für Anästhesiologie der PMU)

Der alpine Raum als  Gefahrenquelle und Jungbrunnen. Neuste Studien und alpine Notfallmedizin.

 

Der Bergsport auch in größeren Höhenlagen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Aufgrund des technischen Fortschritts und der verbesserten Infrastruktur ist es heutzutage möglich, sehr schnell in hoch- und abgelegene Regionen vorzudringen. Neben dem allgemeinen Verletzungsrisiko ist ab Höhen über 2000 Metern auch das Risiko einer akuten Höhenkrankheit zu beachten. Mit der richtigen Vorbereitung, Ausrüstung und dem notwendigen Vorwissen ist es heutzutage möglich, diese Risiken weitestgehend zu minimieren und im Fall der Fälle angemessen zu therapieren.

Privatdozent Dr. Marc Berger von der Universitätsklinik für Anästhesiologie stellt die aktuell gültigen Empfehlungen sowie Studienergebnisse zu Prävention und Therapie der akuten Höhenkrankheiten (Akute Bergkrankheit, Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) vor. Die Relevanz bestehender Vorerkrankungen etwa des Herzens oder der Lunge für einen Höhenaufenthalt wird beleuchtet. Darüber hinaus werden einfach anzuwendende, effiziente Prinzipien einer notfallmedizinischen Versorgung akuter Verletzungen und Erkrankungen im Gebirge dargestellt und Möglichkeiten zum Erwerb solcher Kenntnisse präsentiert. Erläutert wird auch, woraus sich der Inhalt einer individuellen Rucksackapotheke zusammensetzen soll.

Nachgewiesene positive Wirkungen unserer alpinen Ressourcen auf die Gesundheit stellen eine andere Facette des Themas Bergsport & Gesundheit dar. So konnte in Studien gezeigt werden, dass sich körperliche Aktivität generell sowohl physisch als auch psychisch positiv auswirkt, wobei Bergsport der Indoor-Belastung überlegen ist. Studienergebnisse konnten bestätigt werden, die zeigten, dass Bergwandern bei depressiven Patienten eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Therapie darstellt.
Diese Untersuchungen gingen, so der Immunologe Universitätsdozent Dr. Arnulf Hartl, Leiter des Instituts für Ecomedicine der PMU, ursprünglich von Studien zum signifikanten Effekt der Sprühnebel der Krimmler Wasserfälle auf allergische und asthmatische Beschwerden aus. Auch konnten verbesserte Osteoporosewerte durch das Gasteiner Heilwasser in Verbindung mit Bergwandern nachgewiesen werden.
 

 

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