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Salzburger Universitätskliniken sind Turnierklinik und fit für die EURO 2008
Salzburger Universitätskliniken sind Turnierklinik und fit für die EURO 2008

Salzburger Universitätskliniken sind Turnierklinik und fit für die EURO 2008

Operations-Säle und Betten werden freigehalten, zusätzliche Ärzte stehen bereit:
Salzburger Universitätskliniken sind Turnierklinik und fit für die EURO 2008 TM

Unsere Experten stehen Ihnen zur Verfügung:

Univ.-Doz. Dr. Doris Mack  
Stv. Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und EURO 2008TM Projektleiterin

OA Dr. Helmut Klampfer u. OA Dr. Robert Schwaiger
EURO 2008TM verantwortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

OA Dr. Nicholas Matis
Medical Officer (MO)/Tunierklinik, Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

OA Dr. Thomas Michalski
EURO 2008TM verantwortlich für die Internistische Notaufnahme im LKH

Primar Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl
EURO 2008TM Verantwortlicher für die Universitätsklinik für Kinderchirurgie

Prim. Dr. Franz Chemlizek, Vorstand Sonderauftrag für Notfallmedizin

Prim. Dr. Michael Ulrich Füssel, CDK- EURO 2008TM Verantwortlicher ist telefonisch erreichbar

Daten & Fakten

  • 100 Betten stehen bereit:
    • 20 Betten auf der Internen Abteilung,
    •  20 auf der Unfallchirurgie,
    • 10 Betten auf der Kinderchirurgie
    • 10 Betten auf der Kinderheilkunde
    • 40 Betten für unverletzt alkoholisierte Patienten in der Christian-Doppler Klinik
  • 60 Ärzte und Pflegekräfte im Einsatz oder in Rufbereitschaft
  • Schätzung der Verletzten Patienten liegt bei 0,1% der Gesamtbesucherzahl / täglich.
  • Umstellung des OP-Programmes auf Akutbetrieb und weniger geplante Operationen
  • Verstärkung der Sicherheitskräfte
  • Einsatz von Übersetzern für Griechisch, Russisch, Spanisch, Schwedisch
  • Pessemitteilungen werden an und nach den Spieltagen um 11 Uhr über das Patientenaufkommen berichten
  • UEFA Nachrichtensperre für Patienten von den Delegationen der teilnehmenden Nationalverbände, der Schiedsrichter und der offiziellen Vertreter der UEFA

Operations-Säle und Betten werden freigehalten, zusätzliche Ärzte stehen bereit:

Salzburger Universitäts-kliniken sind Turnierklinik und fit für die EURO 2008 TM

SALZBURG. Während der EURO 2008 TM sind die Salzburger Universitätskliniken für ein erhöhtes Patientenaufkommen gerüstet. Auf Grund internationaler Erfahrungen und Schätzungen des Roten Kreuzes rechnet man auf der Fanmeile mit bis zu 30.000 Menschen, im Stadion sind es ebensoviele. An und nach den Spieltagen in der Host City Salzburg (10./14./18.Juni 2008) werden demnach rund 60.000 fußballbegeisterte Fans die Stadt besuchen. Schwer einschätzbar ist das Fanverhalten beim „Public Viewing“ Betrieb am Mozart-, Residenz- und Kapitelplatz. In Salzburg spielen die Nationalteams von Griechenland, Schweden, Russland und Spanien. Das Wetter und der Alkoholkonsum wirken sich auf die Anzahl der Fans und vor allem auf deren Verhalten aus. „Die Erfahrungen bei der WM in Deutschland zeigten, dass die Anzahl der Verletzten bei ungefähr 0,1% der Gesamtbesucherzahl/täglich zu erwarten ist“, erklärt Oberarzt Dr. Helmut Klampfer, bei der EURO 2008TM verant-wortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie. Zusätzliches Patientenaufkommen in den Ambulanzen wird durch den Ärztestreik am 16. Juni erwartet.

Die EURO 2008 TM ist jedenfalls eine Herausforderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Salzburger Universitätskliniken. Rund 60 Ärzte und Pflegekräfte der Universitätskliniken sind an den Spieltagen der Host City zusätzlich im Einsatz oder in Rufbereitschaft. Die Einsatzbereitschaft der SALK MitarbeiterInnen für den zusätzlichen Arbeitsaufwand während der EURO 2008 TM ist wie immer überaus löblich. Genaue Einsatz- und Arbeitspläne sorgen für einen reibungslosen Ablauf und die bestmögliche Versorgung der Patienten. Jederzeit können Übersetzer für Griechisch, Russisch, Spanisch und Schwedisch sprechende Patienten und Angehörige bei Bedarf eingesetzt werden. Eine Verstärkung der 24 Stunden-Überwachung durch Sicherheitskräfte (Wachdienst) hilft bei aggressiven Betrunkenen und Randalierern.

UEFA Tunierklinik
Da die SALK Turnierklinik der UEFA  sind, werden die Ärzte und Pflegemitarbeiter in den SALK auch die Delegationen der teilnehmenden Nationalverbände, die Schiedsrichter und die offiziellen Vertreter der UEFA medizinisch versorgen. „Diesem Personenkreis gehören ca. 400 Personen an. Die Salzburger Universitätskliniken sind ideal für die Versorgung dieser Gruppe, da wir alle medizinischen Fachbereiche abdecken“, sagt Oberarzt Dr. Nicholas Matis, Medical Officer (MO)/Tunierklinik, Universitätsklinik für Unfallchirurgie und SporttraumatologieSeitens der UEFA ist für diesen Personenkreis ausnahmslose Nachrichtensperre angeordnet. Presseinformationen werden an und nach den Spieltagen täglich um 11 Uhr über das Patientenaufkommen berichten.

An den Spieltagen weniger geplante Operationen
Das Salzburger Universitätsklinikum ist übers Jahr nahezu vollbelegt. Durch rechtzeitige Information aller Ärzte sowie einer genauen Planung wird an den Spieltagen nur sehr eingeschränkt operiert. In allen chirurgischen Fächern wurden planbare (elektive) Eingriffe, die nicht unbedingt in diesem Zeitraum gemacht werden müssen und medizinisch unbedenklich sind, verschoben. An der Unfallchirurgie und an der Kinderchirurgie werden keine Operationen geplant. Betten, Intensivbetten, Operationsteams und Anästhesiemannschaft werden so für Notfälle während der Fußball-Europameisterschaft freigehalten. An den anderen Kliniken wird das Operationsprogramm stark eingeschränkt.

100 Betten für die EURO 2008 TM
Insgesamt werden an den Spieltagen der EURO 2008 TM rund 100 Betten an den Salzburger Universitätskliniken für alle Verletzten und unverletzt alkoholisierten Patienten bereitstehen: 20 Betten auf der Internen Abteilung, 20 auf der Unfallchirurgie, 10 Betten auf der Kinderchirurgie sowie weitere 10 Betten im Kinderspital plus rund 40 Betten für unverletzt alkoholisierte Patienten in der Christian-Doppler Klinik. „Das ist nur möglich, wenn der OP-Betrieb an den Spieltagen reduziert wird. Alle Ärzte werden rechtzeitig informiert“, betont Univ.-Doz. Dr. Doris Mack, Stellvertretende Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und Euro 2008 Projektleiterin. „Während dieser vier Wochen, insbesondere an den Spieltagen, ist mit wesentlich mehr Patienten zu rechnen. Aber wir sind vorbereitet“, ist die Euro 2008 Projektleiterin überzeugt.

Zelte und Container für Ansturm
Sollte es zu vermehrten Aufnahmen von Verletzten kommen, dann stehen für die Unterbringung der Patienten im Landeskrankenhaus ein Container mit Feldbetten und Notfallausrüstung in unmittelbarer Nähe der Chirurgie West und ein Zelt nahe der Kinderambulanz zur Verfügung. In der Christian-Doppler Klinik stehen eigens ein vor dem Umbau stehendes Gebäude für unverletzte Patienten zum Ausnüchtern bereit. Bei der transportablen Infrastruktur arbeiten die Salzburger Universitätskliniken mit dem Roten Kreuz zusammen.

Alkoholisierte Patienten in der Christian-Doppler-Klinik und Kinder/Jugendliche bis zum 18 LJ im Kinderspital/Kinderchirurgie
Genau geplant ist, welche Patienten mit welchen Symptomen bzw. Verletzungen wohin gebracht werden, um einen reibungslosen Ablauf und bestmögliche Versorgung der Patienten zu gewährleisten. „Unverletzte alkoholisierte Patienten werden primär in die Christian-Doppler-Klinik gebracht“, erklärt der Ärztliche Direktor der Christian-Doppler-Klinik Salzburg, Univ.-Prof. Dr. Gunther Ladurner. Alle Verletzten – auch alkoholisierte Verletze – werden neben dem sonst üblichen, aber zu dieser Zeit wohl gesteigerten Dienstbetrieb, im Landeskrankenhaus versorgt. Alkoholisierte verletzte Kinder/Jugendliche bis zum 18. LJ werden grundsätzlich ins Kinderspital (ohne Trauma) oder in die Kinderchirurgie (mit Trauma) eingeliefert. Alkoholisierte Kinder ab dem 16. LJ (ohne Trauma) kommen in die CDK.

Bildrechte SALK / Wild&Team
Abdruck honoarfrei

Bild 1: v.l.n.r.
OA Dr. Nicholas Matis (Medical Officer (MO)/SALK Tunierklinik); OA Dr. Helmut Klampfer (EURO 2008TM verantwortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie); Primar Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl (EURO 2008TM Verantwortlicher für die Universitätsklinik für Kinderchirurgie), Prim. Dr. Franz Chemlizek (Vorstand Sonderauftrag für Notfallmedizin), Univ.-Doz. Dr. Doris Mack  (Stv. Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und EURO 2008TM Projektleiterin), OA Dr. Robert Schwaiger(EURO 2008TM verantwortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie), OA Dr. Thomas Michalski (EURO 2008TM verantwortlich für die Internistische Notaufnahme im LKH);

Bild 2: v.l.n.r.
OA Dr. Nicholas Matis (Medical Officer (MO)/SALK Tunierklinik); OA Dr. Helmut Klampfer (EURO 2008TM verantwortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie); Primar Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl (EURO 2008TM Verantwortlicher für die Universitätsklinik für Kinderchirurgie), Prim. Dr. Franz Chemlizek (Vorstand Sonderauftrag für Notfallmedizin), Univ.-Doz. Dr. Doris Mack  (Stv. Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und EURO 2008TM Projektleiterin), OA Dr. Robert Schwaiger(EURO 2008TM verantwortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie), OA Dr. Thomas Michalski (EURO 2008TM verantwortlich für die Internistische Notaufnahme im LKH);

Bild 3: v.l.n.r.
OA Dr. Nicholas Matis (Medical Officer (MO)/SALK Tunierklinik); OA Dr. Helmut Klampfer (EURO 2008TM verantwortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie); Univ.-Doz. Dr. Doris Mack (Stv. Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und EURO 2008TM Projektleiterin), Günther Schimpl (EURO 2008TM Verantwortlicher für die Universitätsklinik für Kinderchirurgie), OA Dr. Robert Schwaiger(EURO 2008TM verantwortlich für die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie), OA Dr. Thomas Michalski (EURO 2008TM verantwortlich für die Internistische Notaufnahme im LKH);

Kontakt/Rückfragen an:

Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing,
SALK Pressesprecherin

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
A-5020 Salzburg | Müllner Hauptstraße 48
Tel: +43 (0)5 7255-20012 | Mobil: +43/0699/1707 1007 | Fax: +43/0662/4482-1009
m.weinberger@salk.at | presse@salk.at | office@salk.at |

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