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Salzburger Landesapotheke erstrahlt in neuem Glanz
Salzburger Landesapotheke erstrahlt in neuem Glanz

Salzburger Landesapotheke erstrahlt in neuem Glanz

Nach Umbau und Sanierung: Tradition trifft auf High-Tech

Die traditionsreiche Landesapotheke am Standort Uniklinikum Salzburg LKH, wurde in den vergangenen Jahren komplett saniert und modernisiert. In der letzten Renovierungsetappe von nur drei Monaten wurde nun die Öffentliche Apotheke komplett um- und neugestaltet.

Nach der Sanierung und Modernisierung der Arzneimittellogistik, der Arzneimittelproduktion und der Zentralen Zytostatikazubereitung in den vergangenen Jahren, war nun die Umgestaltung der Öffentlichen Apotheke die letzte Renovierungsetappe.

Über 100 Jahre lang blieb das „Gesicht“ der Öffentlichen Apotheke unverändert. Nun war es an der Zeit für ein „Facelift“, um den Verkaufsraum, den täglich bis zu 400 Kunden betreten, in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die über 100 Jahre alten Holzmöbel wurden dem Salzburg Museum überlassen, wo sie nun aufbewahrt und restauriert werden. Das unter Denkmalschutz stehende Gewölbe, der gusseiserne Empire-Ofen und der Terrazzoboden im Verkaufsraum, zeugen aber weiterhin von der langen Geschichte der Landesapotheke in der Stadt Salzburg.

Hohe Effizienz durch Medikamentenroboter
Der Verkaufsraum wurde komplett umgestaltet. Der neue „Star“ der Öffentlichen Apotheke, ist ein Medikamentenroboter, der mit 15.000 Packungen bestückt werden kann. In dieses elektronisch gesteuerte Warenlager können bei Bedarf vollautomatisch bis zu 180 Packungen pro Stunde eingelagert werden. Der Transport der Medikamentenpackungen an den jeweiligen Abgabeplatz erfolgt dann vollautomatisch. Dadurch bleibt den Apothekerinnen und Apothekern mehr Zeit für die Beratung und Betreuung der Kunden, denn das „Suchen“ nach den gewünschten Medikamenten fällt weg.

„Wir sind sehr stolz auf unser neues ‚Gesicht‘. Wir haben mehr persönliche Beratungsplätze, die Frei- und Sichtwahlregale sind nun nach Themen geordnet und durch die neue Beleuchtung sind die Räume viel heller geworden“, freut sich der Leiter der Salzburger Landesapotheke Mag. Günter Fellhofer.

Gesundheits- und Spitalsreferent LHstv. Dr. Christian Stöckl verweist auf die große Bedeutung der Salzburger Landesapotheke. „Die Landesapotheke ist die einzige Apotheke im Bundesland Salzburg, die zugleich eine öffentliche als auch eine Spitalsapotheke ist. Sie ist neben ihrer Funktion für die Landeskliniken eine zentral gelegene und kompetente Anlaufstelle für über 400 Menschen am Tag, viele Arztpraxen und Seniorenheime. Die Landesapotheke ist damit nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Salzburger Landeskliniken, sondern ein ganz wichtiger medizinischer Nahversorger.“

Versorgung der Spitäler und Arzneimittelinformation
„Als Krankenhausapotheke versorgt sie nicht nur alle Kliniken, die unter dem Dach der Salzburger Landeskliniken zusammengefasst sind, sondern auch mehr als 20 weitere Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Salzburg. Für alle diese Gesundheitseinrichtungen werden nicht nur sämtliche Logistikdienstleistungen, vom zentralen Medikamenteneinkauf bis zur stationsbezogenen Auslieferung und Abrechnung erbracht, sondern auch umfassende Arzneimittelinformation und klinisch-pharmazeutische Dienstleistungen“, erklärt SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler. Besonders wichtig sei hierbei die Beratung von Ärzten und Pflege in allen Fragen zu Medikamenten, Arzneimitteltherapie und Arzneimittelsicherheit.

Zytostatika und Arzneimittelproduktion
Ein bedeutender Teil der Landesapotheke ist die zentrale Zytostatikazubereitung, bei der für die onkologischen Patienten der betreuten Krankenhäuser alle Krebsmedikationen individuell zubereitet werden. Darüber hinaus verfügt die Landesapotheke Salzburg über eine zertifizierte Abteilung für Arzneimittelproduktion, in der sowohl patientenindividuelle Arzneimittelzubereitungen für die versorgten Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen produziert werden, als auch spezielle Arzneimittel und Nischenprodukte für Krankenhäuser in ganz Österreich.

Beeindruckende Zahlen
Die Bilanz der einzelnen Abteilungen kann sich sehen lassen. So befinden sich im Lager der Arzneimittellogistik zum Beispiel 58.000 Einzelpackungen, auch 12.000 verschiedene Infusionslösungen und im Kaltraum werden weitere 4.500 spezielle Arzneimittel verwahrt.
In der zentrale Zytostatikaabteilung werden jährlich bis zu 30.000 verschiedene, individuell abgestimmte Therapien für Tumorpatienten hergestellt.
Die Arzneimittelproduktion stellt jedes Jahr mehr als 300.000 Injektions- und Infusionslösungen her.

Historisches
Nach der Errichtung des St.-Johanns-Spitals von 1692 bis 1694 dauerte es noch 50 Jahre, bis eine eigene Apotheke hinzukam. Bis dahin wurde das Krankenhaus von den umliegenden Stadtapotheken beliefert. Laut Stiftungsbrief von 1753, der als verschollen gilt, hatte die Apotheke von Anfang an zwei Funktionen: Die einer „Öffentlichen Apotheke“ und einer „Anstaltsapotheke“. In Betrieb genommen wurde die „Spitalsapotheke“ 1754.

Bildtext: Mag. Günther Fellhofer (Leiter der Landesapotheke), LHstv. Dr. Christian Stöckl, Mag. Kornelia Seiwald (Präsidentin der Apothekerkammer Salzburg) und SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler (v.li.).
Foto: wildbild/SALK

Rückfragen an:
Beate Erfurth
Unternehmenskommunikation & Marketing/UniklinikumTV
SALK - Uniklinikum Salzburg
Tel.: +43/662/(0) 57255 20013
Mobil:+43/ 676/89972 0013
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v.l.n.r.: Mag. Günther Fellhofer (Leiter der Landesapotheke), LHstv. Dr. Christian Stöckl, Mag. Kornelia Seiwald (Präsidentin der Apothekerkammer Salzburg) und SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler
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