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SALK realisiert „Gemeinsam Rauchfrei“ Projekt
SALK realisiert „Gemeinsam Rauchfrei“ Projekt

SALK realisiert „Gemeinsam Rauchfrei“ Projekt

Rauchverbot in allen Innenräumen der SALK – Schaffung von gekennzeichneten überdachten Raucherplätzen im Freien, Flächendeckende Rauchverbotskenn-zeichnung, Hilfe zur Rauchentwöhnung und Einrichtung einer Intranetseite „Gemeinsam Rauchfrei“.

SALZBURG. Bei einer betriebsinternen anonymen SALK Online-Umfrage Anfang des Jahres, stimmten ein Drittel der SALK-MitarbeiterInnen für ein generelles Rauchverbot in den SALK. *  Auf Initiative der Gesundheitsreferentin und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller haben sich die Landeskliniken im Vorjahr dem Europäischen Netzwerk "Rauchfreies Krankenhaus" (ENSH - European Network for Smoke-free Hospitals) angeschlossen. Die Vorgehensweise des Projektes orientiert sich an deren Kodex und Standards. Burgstaller erklärt dazu: „Eines der zehn Landesgesundheitsziele lautet Reduzierung von Lungenerkrankungen und Durchführung von Nichtraucher-Programmen. Insofern war mein Auftrag an das Management der SALK, die Landeskrankenhäuser rauchfrei zu machen, ein logischer Schritt.“ 2007 fiel der Startschuss für das Projekt „Gemeinsam Rauchfrei“.  „Gerade die Krankenhäuser im Bundesland haben beim Nichtraucherschutz Vorbildwirkung und sollen diese auch erfüllen“, bekräftigt Burgstaller, „“Rauchfreiheit“ passt daher besonders gut zu den Salzburger Landeskliniken.“

Im Herbst letzten Jahres konnten die Salzburger Landeskliniken grundsätzliche Vorgaben der ENSH erfüllen und wurden mit einem Zertifikat in Bronze ausgezeichnet. Um das Zertifikat Silber zu erreichen, wurden jetzt klar gekennzeichnete und überdachte Raucherpätze mit Sichtschutz im Freien eingerichtet. Damit wurde der gesetzliche Nichtraucherschutz konsequent umzusetzen. Zudem werden Informations- und Tabakentwöhnungspro-gramme angeboten. Für Informationen rund um das Thema Rauchen, für konkrete Angebote und hilfreiche Tipps zur Raucherentwöhnung  wurde die Intranetseite für SALK Mitarbeiter „GEMEINSAM RAUCHFREI“ installiert. Dort ist auch der Lageplan mit Kennzeichnung der Raucherplätze abgebildet.

Der medizinische Leiter des Projektes und Vorstand der UK für Pneumologie Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Studnicka erklärt: „Ziel ist es, den Gesundheitsschutz aller im Krankenhaus zu stärken. Mit den durchgeführten Maßnahmen und den zukünftigen Aktivitäten wollen die Salzburger Landeskliniken nicht nur, zum Schutz der Nichtraucher, für eine rauchfreie Umgebung zu sorgen, sondern sind auch bemüht und verpflichtet, Raucher bei der Tabakentwöhnung aktiv zu unterstützen.“

Das Ergebnis der Mitarbeiterumfrage war auch eine Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein. Viele Raucher unter den MitarbeiterInnen befürworteten ein generelles Rauchverbot im gesamten SALK-Gelände (Gebäude und Außenbereiche). Andere wiederum sprachen sich für ein Rauchverbot in den Gebäuden aus und wünschen sich Tabakentwöhnungsangebote sowie komfortable Raucherplätze im Freien.


„Zertifikat Silber“ – Zweites Etappenziel wird eingereicht

Im feierlichen Rahmen der 12. Österreichischen Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser wurde den SALK u.a. für die interne-/ externe Kommunikation und Information des Projektes sowie für das Ergebnis der verpflichtenden Durchführung einer Selbsteinschätzung 2007 das Zertifikat Bronze überreicht.


„Zertifikat Silber“ – Zweites Etappenziel wird eingereicht


„Die Verleihung war eine große Motivation gemeinsam das nächste Etappenziel „Silber“ zu erreichen“ betont Dr. Christine Rühle, Projektleiterin des SALK „Gemeinsam Rauchfrei“ Projektes.

Um den Status Silber erreichen zu können, wurden zwei Arbeitsgruppen initiiert. Eine Arbeitsgruppe hatte sich mit der „Umsetzung des gesetzlichen Nichtraucherschutzes – Gesundheitsschutz für Nichtraucher“ unter der Leitung von Prim. Priv.- Doz. Dr. Reinhold Fartacek (Christian-Doppler-Klinik) beschäftigt.Die zweite Arbeitsgruppe – geleitet von  Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Studnicka (Landeskrankenhaus) in enger Kooperation mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Wurst (CDK) - entwickelte Konzepte für die Gesundheitsförderung von Rauchern.

Nichtrauchen als Selbstverständlichkeit anzusehen – mit dieser Zielsetzung wurden im letzten Jahr Maßnahmen, Wege und Meilensteine für den Gesundheitsschutz der Nichtraucher und der Gesundheitsförderung der Raucher erarbeitet. „Der Nichtraucherschutz bekommt immer mehr Bedeutung. Gerade weil die nötigen bundesgesetzlichen Regelungen für den Schutz von Nichtrauchern noch auf sich warten lassen, unternimmt das Land Salzburg im eigenen Wirkungsbereich viel in diese Richtung", erklärt Gesundheitsreferentin und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller abschließend.


Online Befragung zum Thema Rauchen

Rund 1/3 aller SALK MitarbeiterInnen (1501) haben sich an der Umfrage beteiligt. Darunter befanden sich 55% Nichtraucher, 28% Raucher (19% regelmäßige Raucher und 9% Gelegenheitsraucher), sowie 16% ehemalige Raucher, wobei die 30- 49-Jährigen mit 63%, die am stärksten vertretene Altersgruppe darstellte.Mehr als die Hälfte der Raucher waren mit ihrem derzeitigen Rauchverhalten unzufrieden, wobei 2/3 der regelmäßigen Raucher angaben, dass sie in nächster Zeit mit dem Rauchen aufhören wollen.Jeder Zweite sieht seine Chance Nichtraucher zu werden vor allem in Raucherentwöhnungskursen.Auf die Frage, wo Raucher und Nichtraucher ein Rauchverbot bevorzugen würden, sprachen sich eine Vielzahl für ein generelles Rauchverbot aus – beide Gruppen befürworteten somit auch, dass das Rauchen aus Gemeinschaftsräumen, öffentlichen Räumen und von Stationen verbannt werden soll und wünschen sich komfortable Raucherplätze im Freien.


Gesamtbeteiligung pro Berufsgruppe an der Befragung

   Prozent %  Absolut Zahl
 dipl. pfleg. Personal:  32  1746
 Ärzte:  32  700
 Verwaltungspersonal:  43  640
 stat. Hilfsdienste:  7  542
 Betriebspersonal:  8  532
 Med.-techn. Dienste:  46  347
 sonst nicht med. Personal:  55  141
 nicht ärztl.med. Akad.-Personal:  100  90 
 Hebammen:  13  30
     4768 1)
SALK Personalstand zum Erhebungszeitpunkt 1)  

Gesamtbeteiligung pro Haus an der Befragung

   Prozent %  Absolut Zahl
 Landeskrankenhaus:  33  3434
 Christan-Doppler-Klinik:  28  1121
 Landesklinik St. Veit:  26  206

Bilder

Raucher 1 Raucher 2 Raucher 3

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