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Spitzenmediziner aus Salzburg für Salzburg
Spitzenmediziner aus Salzburg für Salzburg

Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer ist neuer Vorstand für die Salzburger Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie

Spitals- und Gesundheitsreferent LH-Stv. Dr. Christian Stöckl und Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler konnten eine weitere wichtige Entscheidung bei den Primararztbestellungen für die Salzburger Unikliniken treffen: Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer folgte nun mit 1. April dem für die Salzburger Universitätsaugenklinik überaus verdient gemachten Univ.-Prof. Dr. Günther Grabner nach, der die Universitätsaugenklinik in seinen 22 Jahren Schaffenszeit zu einer international namhaften  Klinik entwickelte, die im europäischen Qualitäts-Ranking ganz vorne rangiert.

Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer begann seine Karriere nicht in der Medizin. Der 45-jährige  Salzburger kam nach der Matura an der HTBLA für Nachrichtentechnik und Informatik (Braunau) an die Technische Universität Wien und studierte dort Elektrotechnik. Sein Interesse an „Zellen“ führte ihn schließlich zum Studium der Humanmedizin, wo er 1998 am Institut für Physiologie promovierte. Die Facharztausbildung der Augenheilkunde und intensive jahrelange Forschungsarbeit (2000-2004) leistete Reitsamer bereits in seinen jungen Jahren als Mediziner in den USA (San Antonio, Texas und Chicago, Illinois) und Kanada, bis ihn schließlich Univ.-Prof. Dr. Günther Grabner auf einem internationalen Kongress in den USA bat, zu einem Vortrag nach Salzburg zu kommen. Die Kombination der neuen Paracelsus Medizinische Universität mit den Landeskliniken war ausschlaggebend für sein Interesse an Salzburg. Sein größtes Interesse galt immer der Durchblutung des Auges, der Netzhaut und der Glaukom Forschung. Der zweifache Familienvater ist verheiratet und lebt seit 2004 in der Stadt Salzburg.

Mit Primarius Herbert Reitsamer erhält die Klinik einen international anerkannten Spitzenchirurgen und Forscher, dessen wissenschaftliches Interesse immer von den Sorgen und Nöten der Patienten geleitet wurde. „Von den Patienten, für die Patienten“ ist das zentrale Motto, das sich wie ein roter Faden durch die Tätigkeiten von Prof. Reitsamer zieht. Er hat bereits demonstriert, wie Patienten von den Ergebnissen der Grundlagenforschung profitieren können und dieser translationale Forschungsansatz lässt auch für die Zukunft hoffen, dass der Salzburger Bevölkerung modernste Behandlungsmethoden aus dieser Ideenschmiede zur Verfügung gestellt werden können.

Die Salzburger Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie bietet das gesamte Behandlungsspektrum der Ophthalmologie (Augenmedizin, fachsprachl.: Ophthalmologie; von griechisch ὀφθαλμός ‚Auge‘) am neuesten Stand der Wissenschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Laserkorrektur von Fehlsichtigkeiten (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus), der Hornhautchirurgie und der Versorgung des Grünen Stars.  Im Laserzentrum der Abteilung werden die modernsten Laserbehandlungen an der Netzhaut, bei Glaukom (Grünem Star) und bei Kataraktoperationen (Grauer Star) durchgeführt.

In drei nach modernstem Standard eingerichteten Operationssälen und in den drei spezialisierten Laserräumen wurden an der Universitätsklinik in den letzten Jahren jeweils zwischen 8.000 und 12.000 Operationen und Laserbehandlungen durchgeführt. Durch eine Umstellung auf eine tagesklinische Versorgung konnte eine  Leistungssteigerung mit moderaten Wartezeiten für die Salzburger Bevölkerung erreicht werden.

In Zusammenarbeit mit den niedergelassenen FachärztInnen für Augenheilkunde, den praktischen ÄrztInnen, Kliniken und Ambulanzen des Hauses und anderer Spitäler werden pro Jahr über 44.000 PatientInnen/Jahr ambulant (ambulante Frequenzen rund 58.000) betreut, ein wesentlicher Teil davon in 15 Spezialambulanzen sowie in der Beratungsstelle für refraktive Chirurgie.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zu den Ergebnissen der Kunstlinsen-implantation, zur Glaukomvorsorge und Therapie, sowie zur Behandlung der altersbedingten Erkrankung der Netzhautmitte helfen als Maßstab im internationalen Vergleich und als zusätzliche Maßnahme der Qualitätssicherung. Im Rahmen der Qualitätsmanagementausbildung der ärztlichen MitarbeiterInnen der Klinik wurde die ISO-Zertifizierung der Hornhautbank der Klinik erreicht.

Wichtigste Errungenschaften der jüngsten Vergangenheit:

  • Etablierung des neuesten Femtosekunden-Lasers zur Operation des Grauen Stars (Catalys), ein System, das in Salzburg ALLEN Patienten und Patientinnen zur Verfügung steht.
  • Die modernste Behandlung der Netzhautleiden des Alters („Makuladegeneration“) und der Netzhautabhebungen (Neovista, Manta-, und Cobalt-Studie)
  • Der Ausbau der refraktiven Chirurgie mit den neuesten Femtosekunden- Laser-Techniken Österreichs für die Presbyopie (AcuFocus-Studie) und Hornhaut-Transplantation.
  • Die in Österreich erstmalige Verwendung künstlicher Hornhäute zur Therapie schwerster Veränderungen des vordersten Augenabschnittes. Diese Leistung wurde vom ÖBIG durch Nominierung der Klinik als einzigem Spezialzentrum zu diesem Therapieverfahren im neuen Gesundheitsplan unterstrichen
  • Entwicklung modernster Verfahren der Glaukom-Chirurgie (XEN- und Transcend-Implantate).
  • Ein neuer Netzhautlaser (Pascal-Laser) wurde in Betrieb genommen, der die Belastung der PatientInnen wesentlich reduziert
  • Zahlreiche diagnostische Geräte wurden modernisiert und durch die modernsten Verfahren ergänzt.


Bild
: Spitals- und Gesundheitsreferent LH-Stv. Dr. Christian Stöckl und Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler (rechts) konnten eine weitere wichtige Entscheidung bei den Primararztbestellungen für die Salzburger Unikliniken treffen: Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer (Mitte) leitet  ab 1. April die Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie am Uniklinikum Salzburg.

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