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Therapiegarten ist fertig!  reKIZ für Kinder und Jugendliche – Wichtiges Rehazentrum für Nord und Westösterreich
Therapiegarten ist fertig!  reKIZ für Kinder und Jugendliche – Wichtiges Rehazentrum für Nord und Westösterreich

Therapiegarten ist fertig! - reKiz für Kinder und Jugendliche ist Wichtiges Rehazentrum für Nord und Westösterreich

Die Kinderneurorehabilitationsstation (kurz: reKiZ) im Salzburger Universitätsklinikum ist österreichweit eine einzigartige Lösung für Kinderund Jugendliche mit schweren Krankheiten und nach Unfällen mit Verletzungen des Gehirns und des Nervensystems: Die inter- und multidisziplinären Kinderrehabilitationsstation – das Kinder Neuro Rehab Zentrum, kurz: reKiZ genannt – ist mit zehn Betten Tür an Tür mit der pädiatrischen Intensivstation der Uniklinik für Kinder- und Jugendliche verbunden und für Nord- und Westösterreich zuständig.

Engagement für Therapiegarten
Für die Realisierung des Therapiegartens der reKiZ-Station haben zahlreiche Internationale und lokale VIPs wie Franz und Heidi Beckenbauer, Ralf Schumacher, Niko Kovac˘ sowie Matthias Lanzinger tatkräftig unterstützt und damit erst möglich gemacht.

Bei den Golf-Charity-Turnieren 2008, 2009, 2012, 2014 und 2015 im Gut Altentann konnten insgesamt 125.000 Euro eingespielt und an Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl überreicht werden. Aber auch der Verein „Teddy Schwarzohr“ (Verein zur Unterstützung von chronisch kranken und durch Schicksalsschläge benachteiligten Kindern) hat sich mit einer wesentlichen Spende (30.000 Euro) an der Errichtung des Therapiegartens beteiligt.

reKiZ-Schirmherrin Heidi Beckenbauer betont: „Ziel unserer Golfturniere seit 2008 war es, Geld für diesen Therapiegarten zu sammeln. Immerhin soll im reKiZ die möglichst frühe und überlebensnotwendige Rehabilitation von Kindern mit Schädel-Hirn-Traumen oder schweren neurologischen Erkrankungen ermöglicht werden. Ich freue mich sehr, dass wir das geschafft haben und ich finde der Garten ist wirklich gelungen!“ Die Familien, die oft wochen- und monatelange auf reKiZ betreut werden, können behindertengerecht aus dem Kinderzentrumsgebäude über diesen besonders gestalteten Garten weiter in den Innenhofbereich der Kinderklinik gelangen. Der Auslauf, der Weg hinaus ins Grüne, dann übers Salzachgässchen in Richtung Stadt ist sehr wichtig für das Rehazentrum. Der Garten ist als therapeutischer Bereich zur spielerischen Ermöglichung von Körper- und Selbsterfahrung in natürlicher Umgebung mit speziellen Geräten gestaltet. Er soll natürlich auch als Erholungsoase einen Teil des psychosozialen Rückzugsraumes für die betroffenen Kinder und deren Angehörigen bilden.

Besonderheiten im reKiZ
Ziel der Neurorehabilitation ist es, eine möglichst familiäre, schulische und soziale Integration der Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Ein Prozess, der äußerst aufwändig, langwierig und für die betroffenen Familien auch sehr belastend ist. Gerade aber für Kinder, deren Entwicklungspotenzial noch sehr hoch ist und deren Gehirn eine höhere Neuroplastizität hat als das eines Erwachsenen, besteht durch eine erstklassige Neurorehabilitation im frühen Stadium eine sehr wertvolle, sich lohnenden Chance auf Wiedererlangung der Gesundheit. „Bei uns im Kinderzentrum Salzburg sind die Voraussetzungen für eine (Früh-) Rehabilitation ideal, da alle nötigen Subdisziplinen lückenlos vorhanden sind“, sagt Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl, Vorstand der Uniklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, mit Verweis auf die einzelnen Abteilungen und Disziplinen (Neuropädiatrie mit Physiotherapie,  Ergotherapie, Logopädie,  pädiatrische Intensivmedizin, Neonatologie, (Kinder-)Neurologie und -chirurgie, Orthopädie, physikalische Medizin sowie speziell ausgebildete Psychologen), die gemeinsam für eine umfassende psychosoziale Betreuung  sorgen. Sehr  wichtig sei auch die Pflege, die mit spezifischen Pflegekonzepten einerseits und andererseits auch in der Gesamtbetreuung der schwerst betroffenen Familien eine wichtige Schlüsselrolle spielen.
Gleichzeitig bietet reKiZ durch die entsprechende psychosoziale Begleitung während der gesamten Zeit auch den Angehörigen eine große Hilfe. „Die Neurorehabilitation bei Kindern ist ein stufenweiser, multidisziplinärer Prozess, der nur mit einem hoch professionellen, starken Team aus Medizinern, Pflege und Therapeuten durchgeführt werden kann“, sagt Primar Sperl und erklärt: „Dabei ist einerseits die Anbindung  an die Spitzenmedizin und deren Gewährleistung, andererseits aber auch ein passendes Ambiente  zur Betreuung und für den Rückzug der Betroffenen von entscheidender Bedeutung für den Prozess.“

Familie als Teil der Reha-Therapie
Das Familiensystem des Kindes wird im reKIZ  bei sämtlichen diagnostischen und therapeutischen Schritten mit einbezogen. Dies ist für das multiprofessionelle reKIZ-Team genauso entscheidend wie der Fakt, dass die gewählten Rehabilitationsmaßnahmen sich immer individuell und am Entwicklungsstand des Kindes orientieren und nach pädagogischen Prinzipien gestaltet werden. „Neben der unmittelbaren Arbeit mit den betroffenen Kindern oder Jugendlichen ist die intensive Arbeit mit den Angehörigen oder Bezugspersonen wesentlicher Bestandteil der Kinderneurorehabilitation bei uns“, sagt Dr. Johannes Koch, Oberarzt und Leiter der reKiZ Kinderneurorehabilitation Station.

„Wichtig ist uns die wöchentliche große multidisziplinäre Teamvisite mit Festlegung und Überprüfung von Therapieplänen und Therapieerfolgen. Weiters ist die dauerhafte Anwesenheit eines Elternteiles bei reKiZ, zumindest für Kleinkinder auch dringend erwünscht. Auch bei Jugendlichen kann die Mitaufnahme einer Bezugsperson erforderlich sein.“ erklärt Dr. Koch. Für die Begleitperson gibt es deshalb in jedem Krankenzimmer ein Elternbegleitbett. Eltern von Kindern bis 6 Jahren können dort kostenfrei untergebracht werden und Eltern von Kindern ab 6 Jahren bezahlen 20,- Euro pro Tag. Weitere Unterkunftsmöglichkeiten befinden sich künftig in einem eigenen Elternhotel auf dem gleichen Stockwerk, dem Ronald McDonald Haus.

 


Im Bild v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl, Vorstand Uniklinik für Kinder- und Jugendheil-kunde/Kinderzentrum; Heidi Beckenbauer, reKiZ-Charity-Schirmherrin; DGKS Gabi Sanio, Leitung reKiZ Station; Oberarzt Dr. Johannes Koch, Leiter reKiZ; Dozent Dr. Paul Sungler, SALK Geschäftsführung und die ClownDoctors Salzburg;





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