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Fremdkörperbergung

Fremdkörperbergung

Die Zahl der Patienten mit implantierten Materialien wächst ständig. Bei z.B. Porth-a-Kath Systemen oder zentralvenösen Kathetern oder PICC-lines (peripherally inserted central catheter) liegt ein dünner Schlauch im zentralen Venensystem ein. Teilweise sind dieMaterialien starken mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt, so dass selten ein Materialbruch auftreten kann, wobei ein Teil des Katehetersystems im Gefäß zurückbleibt. Eine operative Entfernung ist meist unnötig.
Die Radiologie ist in der Lage, diese Katheterreste minimal-invasiv zu bergen. Hierzu wird meist in der Leiste eine Vene punktiert (in örtlicher Betäubung) und eine Drahtschlinge zum verbliebenen Katheter vorgeschoben. Die Spitze wird eingefangen und das gesamte Instrumentarium über die Leiste enfernt. Hiernach wird nach manueller Kompression ein leichter Druckverband angelegt.

73 jährige Patientin mit langem Katheterrest eines abgescherten Porth-a-Kath-Systems in der Vena cava superior bis in den rechten Vorhof reichend. Eingefangen mittels Schlinge und unkomplizierte Bergung über die rechte Leiste (15 min. Dauer).

   
   

 

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