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Forschungslabor

Aufgabe des Forschungslabors der Frauenklinik:

Das Forschungslabor der Frauenklinik beschäftigt sich mit der Grundlagenforschung im Fachgebiet der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Es stellt einen wichtigen Schnittpunkt zwischen Klinik und Forschung, Betreuung von klinischen Studien sowie  Lehre und Ausbildung der PMU dar. Der Schwerpunkt des Forschungslabors der Frauenklinik liegt aktuell in der Erforschung der Ursachen der Präeklampsie (PE).

Abb. 1. Typische Charakteristika bei Patientinnen mit Präeklampsie (oben) und daraus resultierende klinische Symptome (unten) (CVD = kardiovaskuläre Erkrankungen, RAS = Renin-Angiotensin-System).

Abb. 2. Zwei-Phasen-Modell der PE: Störung der Gefässbildung der Plazenta gefolgt von kardiovaskulären Erkrankungen im Lebensverlauf.

Mit dem soeben angelaufenen Projekt „Involvement oft the placental neuropeptide system in preeclampsia“ (PMU-FFF RISE-Projekt R-14/04/062-HIL) versuchen wir, das plazentare Neuropeptidsystem (GAL-Peptide-Family und OXT) von PE-Patientinnen im Vergleich mit gesunden Kontrollen molekularbiologisch zu charakterisieren und erhoffen dadurch neue Early-Onset-Marker der PE zu identifizieren.

Abb. 3. Bekannte Effekte der Galanin-(GAL)-Peptid-Familie und des Oxytocin(OXT)-Systems mit möglicher Relevanz für Präeklampsie (NA = noadrenerg).

Mit den zur Frauenklinik gehörenden Abteilungen IVF-Zentrum und Brustzentrum kann der Forschungsschwerpunkt in den kommenden Jahren um Infertilitäts- und Mammakarzinom-Forschung erweitert werden.

Portfolio:

Im Forschungslabor werden diverse Labortechniken, wie PCR, Immunhistochemie, Western Blot, ELISA, etc. durchgeführt. Eine Erweiterung ist projektbezogen jederzeit möglich.

Abb. 4. Arbeitsbereich im Forschungslabor.

Leistungszahlen:

Für das internationale Studien-Projekt MAPPLE wurden bisher n=19 Studienteilnehmerinnen rekrutiert. Eine Biobank für die Sammlung von Plasma von PE-Patientinnen umfasst bisher ca. n=130 Proben. Eine erste Promotionsarbeit ist in Vorbereitung.

Erfolge:

Nach Neustart des Forschungslabors im November 2013 stand im Jahr 2014 insbesondere der Aufbau der Infrastruktur des Labors im Fokus. Die Räumlichkeiten sind mit der Basis-Laborausstattung für den Forschungsbetrieb einsatzfähig.

Mit der Genehmigung des PMU RISE-Projektes „Involvement oft the placental neuropeptide system in preeclampsia“ (Fördersumme: 11.350,- €) im November 2014 konnte erstmals kompetitive Drittmittel eingeworben werden.

Schnittstellen/Kooperationspartner:

Es bestehen Kooperationen mit Prof. Dr. Barbara Kofler (Laura Bassi Center of Expertise-THERAPEP; Klinik für Kinder-und Jugendheilkunde der SALK, Salzburg), sowie zu Prof. Dr. Ludwig Aigner (Institut für Molekulare Regenerative Medizin der PMU, Salzburg).

Zukunftsperspektiven:

Im Jahr 2015 wird primär die erfolgreiche Durchführung des ersten RISE-Projektes im Vordergrund stehen. Weitere Projekte sind beantragt bzw. in Vorbereitung.

Abb. 5. Dr. K. Hillerer, Leiterin des Forschungslabors.

Kontakt:

Dr. rer. nat. Katharina Hillerer
Leiterin des Forschungslabors
Universitätsfrauenklinik der SALK/PMU
Gebäude G4, Untergeschoss (rechts vor dem IVF-Zentrum) 
Müllner Hauptstr. 48
A-5020 Salzburg
Tel: +43 (0)662-4482-57164
Fax: +43-662-4482-883
Email: k.hillerer@salk.at

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