Patienten/-innen und Mitarbeiter/-innen profitieren - LKH und CDK wurden Universitätsklinikum

Das Landeskrankenhaus Salzburg und die Christian-Doppler-Klinik wurden 2007 offiziell zum Universitätsklinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ernannt. In den vergangenen drei Jahren hat dies am Universitätsklinikum Salzburg neben der spitzenmedizinische Versorgung nicht nur zu einer deutlichen Zunahme der Forschungsaktivität geführt, sondern es wurde auch die medizinische Lehre praktiziert.

Mit ihren drei Standorten, dem Landeskrankenhaus Salzburg, der Christian-Doppler-Klinik, der Landesklinik St. Veit sind die SALK – Salzburger Landeskliniken der Regionalversorger des Landes Salzburg und darüber hinaus mit 4.869 Mitarbeitern auch der größte Arbeitgeber des Landes. Die Anerkennung des Landeskrankenhauses Salzburg und der Christian-Doppler-Klinik Salzburg als "Universitätsklinikum" durch das Wissenschaftsministerium ist mehr als nur ein formaler Akt. Es sei „die auf Dauer sichtbare Würdigung aller Bemühungen, die in den vergangenen Jahrzehnten für die Landeskliniken unternommen wurden und auch dafür, was in den vergangenen drei Jahren an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) an Innovation, Forschung und Lehre, in erster Linie aber im Dienst an den Patienten, geleistet wurde“. Dies betonte Landeshauptfrau Gabi Burgstaller bei einer Feier in der Salzburger Residenz, die unter dem Motto "Wir sind Universitätsklinikum" stand und bei der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Ernennung feierten.


Kompetenzen bündeln

Das vorrangige Ziel bei der Etablierung einer medizinischen Fakultät war seit jeher, Spitzenmedizin in Salzburg zu ermöglichen und somit die beste medizinische Versorgung der Bevölkerung der Region sicherzustellen. Eine Zusammenarbeit hat nicht nur großen praktischen, sondern auch hohen wissenschaftlichen Wert. Angesichts der rasanten Zunahme medizinischen Wissens wird es ja immer wichtiger, Kompetenzen zu bündeln – also klinische und Forschungserkenntnisse nicht mehr getrennt, sondern parallel und schließlich gemeinsam zu erwerben und zu verwerten


Klima der Forschung & Lehre

Durch die Etablierung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität hat sich die Zusammenarbeit der Kliniken mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Paris-Lodron Universität in Salzburg in Lehre und Forschung erheblich gesteigert. Auch die Zusammenarbeit mit der Industrie in der Grundlagen- und angewandten klinischen Forschung sowie die Etablierung von Spin-off Biotech- und/oder Medizintechnikfirmen wird durch die Universitätskliniken vorangetrieben. Dass dieses neue Klima für renommierte Unternehmen sehr interessant ist, beweist die kürzliche Eröffnung eines Innovationslabors am Universitätskampus.


Wertvolle Synergien

Aus der Zusammenarbeit des Universitätsklinikums Salzburg und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ergeben sich wertvolle Synergien, deren Bedeutung auch an den Forschungsschwerpunkten deutlich wird. So finden die Forschungsergebnisse auf den Gebieten Stoffwechselerkrankungen und Artherosklerose, Immunologische und Allergische Krankheiten, Onkologische Erkrankungen, Biomechanik, Sportmedizin, Muskelerkrankungen sowie Neurologische und Psychiatrische Krankheiten internationale Anerkennung. Ihre besondere Rechtfertigung findet die Forschung dort, wo die Ergebnisse konkret dazu beitragen, krankheitsbedingtes Leid zu lindern und Heilung zu bringen, was im Universitätsklinikum der Fall ist.

Es dauerte vier Jahrzehnte bis das in Europa einmalige Modell einer Medizinischen Privatuniversität zu einer Volluniversität in Salzburg Wirklichkeit geworden ist. Dafür hat das Land beachtliche Vorleistungen erbracht. Diese erstreckten sich auf die Gebäude-Infrastruktur des heutigen Universitätsklinikums, aber auch auf die Besetzung der Führungspositionen mit fast ausschließlich habilitierten Mediziner/innen. Neben den neuen Arbeitsplätzen und den neu geschaffenen wissenschaftliche Drittmittelstellen ist der Wertschöpfungsaspekt für die Region Salzburg beachtlich.


Habilitationen

Vor allem für die medizinischen Mitarbeiter gibt es in den Salzburger Universitätskliniken mehr Möglichkeiten, unterschiedliche Berufswege wählen zu können: der einzelne soll sich seinen Neigungen oder Leistungsschwerpunkten entsprechend mehr der praktischen oder der wissenschaftlichen Tätigkeit zuwenden können. Dabei wird weder der eine noch der andere bevorzugt, sondern das Bestreben geht dahin, eine Synthese beider herzustellen, die zum reibungslosen Miteinander im Sinne eines Mehrwertes führt. Diese Entwicklungsperspektive zeigt sich bei den Ärzten an der stetig wachsenden Anzahl von Habilitanten.

Die Schaffung des neuen Salzburger Universitätsklinikums steht am Beginn der größten Investitionsphase in der Geschichte der stationären Gesundheitsversorgung. Mit dem Masterplan SALK 2020 werden allein bis 2010 rund 117 Millionen Euro investiert, wobei eine moderne Innere Medizin, das Eltern-Kind-Zentrum und der Neubau für die Orthopädie die Schwerpunkte bilden. Parallel dazu ist die nach wie vor ansteigende Abgangsfinanzierung für den stationären Bereich zu tragen.

 

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Letzte Änderung am 13.03.2010 Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft (SALK)Impressum | AGB