zurück
Internationales kolorektales Meeting St. Mark´s meets Salzburg 12./13. Dezember 2013
Internationales kolorektales Meeting St. Mark´s meets Salzburg 12./13. Dezember 2013

Internationales kolorektales Meeting St. Mark´s meets Salzburg 12./13. Dezember

1. Internationales Meeting – St. Mark´s meets Salzburg

Eckdaten zum Krankenhaus St. Mark´s
St. Mark´s ist ein nationales und internationales Referenzzentrum für abdominelle und kolorektale Erkrankung.
St. Mark´s wurde 1835 von Frederick Salmon gegründet in der Absicht Patienten mit anorektalen Erkrankungen zu therapieren. Es war das 1. Spezialkrankenhaus seiner Art und spielte eine große Rolle in der Entwicklung kolorektaler Erkrankungen sowie der Gastroenterologie und der Ernährung bei kolorektalen Erkrankungen. St. Mark´s hat gemeinsam mit dem akademischen Institut ein Zentrum für Koloproktologie gebildet, welches Kollegen aus ganz England und auch aus Übersee angezogen hat, um eine Verbreitung der bestmöglichen Therapie bei kolorektalen Erkrankungen in andere Institutionen zu ermöglichen.
Das St. Mark´s Hospital wird geführt von klinischen Direktor Professor Robin Phillips sowie unterstützt vom Dekan des St. Mark´s Academic Institut Prof. Dr. Robin Kennedy, welche beide Teilnehmer an unserem Meeting in Salzburg sind.
Das St. Mark´s Krankenhaus ist gemeinsam mit dem Hope Krankenhaus in Manchester eines der beiden Häuser, welche Patienten mit Komplikationen nach abdominellen Operationen versorgen.

St. Mark´s meets Salzburg
Das Meeting St. Mark´s meets Salzburg 2013 ist das 1. internationale Meeting einer Reihe von noch folgenden Meetings, wo St. Mark´s in Kooperation mit früheren Clinical Fellows hochexzellente Fortbildungen veranstaltet.
Die Veranstaltung an sich sowie die bereits hohe Anzahl an registrierten Teilnehmern zeigt das hohe Interesse und spiegelt die Expertise der Univ.-Klinik für Chirurgie Salzburg nicht nur auf dem Gebiet der Koloproktologie und der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen wider, sondern wird vor allem auf dem Gebiet komplexer onkologischer Behandlungen seiner Rolle als Zentralkrankenhaus der maximalen Versorgung gerecht. Dadurch ist es möglich auch lokal fortgeschrittene Krebserkrankungen erfolgreich in einem interdiszipliäres Konzept der multimodalen Behandlung zu operieren.

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano erklärt: „Einerseits haben wir hohe Expertise sehr frühe Tumorerkrankungen durch lokale, wenig belastende Verfahren der Endoskopie, wie die endoskopische Submukosadissektion, zu behandeln, auf der anderen Seite wird heute eine Krebserkrankung in fortgeschritteneren Stadien vornehmlich mulitmodal behandelt. Das heißt es wird vor oder nach der Operation eine Chemotherapie oder Strahlentherapie verabreicht. Wir sind als Zentralkrankenhaus in der glücklichen Lage alle diese Disziplinen, sei es die internistische Onkologie, die Strahlentherapie, die Nuklearmedizin, die Radiologie, die Pathologie, die Psychoonkologie usw. mit hoher Expertise unter einem Dach zur Verfügung zu habe. Dies garantiert eine gesamtheitliche Behandlung eines Krebspatienten mit entsprechend besseren Ergebnissen. Die chirurgische Herausforderung dabei ist die möglichst komplikationsfreie Durchführung auch komplexer Eingriffe, wie Multiviszeralresektionen, wo mehrere Organe in einem Operationsschritt entfernt werden, oder die Durchführung einer intraoperativen hyperthermen Chemotherapie, bei der heiße Chemotherapie im Abdomen verabreicht wird. Alle diese Methoden sind etabliert. Zum Beispiel sind wir für die Behandlung von Metastasen im Bauchfell eines von 3 Zentren in Österreich, die das routinemäßig überhaupt anbieten können. Trotz der aufwendigen Operationen mit guten Ergebnisse sind wir weiter bemüht den Eingriff für den Patienten so schonend wie möglich zu gestalten. Hier spielt die minimal invasive Chirurgie, allgemein als „Schlüssellochchirurgie“ bekannt eine wesentliche Rolle.“

Und Oberarzt Dr. Josef Watfah ergänzt: „So kommt bei uns zum Beispiel die videoassistiert thorakoskopische Entfernung eines Lungenlappens als eine der wenigen Zentren Europas routinemäßig zum Einsatz. Selbst Eingriffe an der Leber können minimal invasiv gestaltet werden. Wie überhaupt das Dickdarm- oder Mastdarmkarzinom auch im metastasierten Stadium (Leber- oder Lungenmetastasen) heute als heilbar gilt. Das wäre noch vor 10 Jahren undenkbar gewesen.“

Trotz aller neuen Techniken, auf die wir zurückgreifen steht der Patient möglichst in seiener Gesamtheit nach wie vor im Mittelpunkt unserer Überlegungen. Nach ihm wird die Technik ausgerichtet und nicht umgekehrt. Die UK für Chirurgie Salzburg hat sich kontinuierlich zum Center of Excellence entwickelt und versteht sich als „ Frontrunner“ im Bereich der Tumorchirurgie. Solche Kongresse wie St. Mark´s meets Salzburg, sind nur zwischen Zentren mit hoher Expertise bedingt durch hohe Fallzahlen (Workload) und Zentrumsbildung machbar. Dass Vertreter von St. Mark´s geschlossen das erste Mal kontinentalen Boden betreten und nach Salzburg kommen, ist eine hohe Anerkennung der Leistungen vor Ort und Zeichen der internationalen hochrangigen Vernetzung der Mitarbeiter der UK für Chirurgie. 


Fact Sheets der Universitätsklinik für Chirurgie
86 systemisierte Betten,
24 Staff-MitarbeiterInnen,
8 TurnusärzteInnen,
94 Pflegekräfte
5.000 operative Leistungen,
7.000 stationäre Patienten + 2.000 stationäre Patienten zur Endoskopie,
10.000 endoskopische Leistungen (ambulant und stationär),
17.000 ambulante Behandlungen

Mittlere Aufenthaltsdauer 3,2 Tage,
1,7% postoperative Komplikationen (gesamt),
1,6% Wundinfektionsrate,
 0,4% Mortalität

Allgemeine Daten:
Salzburg hat sich als das Zentrum für chirurgische Eingriffe bei Krebserkrankungen etabliert und ist zusätzlich bei komplexen chirurgischen Operationen bei Krebserkrankung in einer Vorreiterrolle.

Schwerpunkte nach Organen: Chirurgie des oberen Verdauungstraktes inklusive Reflux- und metabolische Chirurgie, Hepato-Pankreato-Biliäre Unit, Chirurgie des unteren Verdauungstraktes inkl. Koloproktologie, Endokrine Chirurgie (Schilddrüse, Nebenschilddrüse), Hernienchirurgie und Tagesklinik, Referenzzentrum für Thoraxchirurgie, Chirurgische Endoskopie (inkl. SA für Interventionelle und Laserendoskopie)

Schwerpunkte nach Erkrankungen: Chirurgische Onkologie und Chirurgische Infektiologie und Ernährung

Forschungsschwerpunkte: Prädiktion in der Chirurgische Onkologie, Sepsis, Qualitätsmanagement

1. Internationales Meeting – St. Mark´s meets Salzburg

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:

  • Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano, Vorstand UK f. Chirurgie
  • OA Dr. Josef Watfah, Oberarzt UK f. Chirurgie

Bildrechte SALK/Wild&Team
Abdruck honorarfrei

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin SALK Unternehmenskommunikation & Marketing

SALK - Salzburger Landeskliniken Betriebsgmbh.
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel: +43 (0)5 7255-20012
Mobil: +43/0676 89972 1007
Fax: +43 (0)5 7255-20195
m.weinberger@salk.at
presse@salk.at
office@salk.at

 


 

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH | Müllner Hauptstraße 48 | A-5020 Salzburg
Telefon: +43 (0)5 7255-0 | Fax: +43 (0)5 7255-20199 | E-Mail: office@salk.at | © 2013-2016
Letzte Änderung: 01.12.2016 Impressum Datenschutz AGB
x schließen