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10 Jahre Uniklinikum
10 Jahre Uniklinikum

Was tut der Forscher an meinem Bett?

Anlässlich des 10 jährigen Bestehens luden die Universitätskliniken am 30. Oktober 2013 die Salzburger Bevölkerung zwischen 15 und 18 Uhr ein, sich von den Forschungsschwerpunkten am Uniklinikum-Standort Salzburg und deren konkreten Nutzen für die PatientInnen ein Bild zu machen.

LH-Stv. Stöckl beim Jubiläum „10 Jahre Universitätskliniken Salzburg“ - Bund muss PMU finanziell unterstützen
„Mit der Gründung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität vor zehn Jahren wurden das Landeskrankenhaus Salzburg, die Christian-Doppler-Klinik Salzburg und die Landesklinik St. Veit zum Universitätsklinikum erhoben. Die vergangenen zehn Jahre waren in vielfacher Hinsicht eine Erfolgsgeschichte. Durch anwenderorientierte Forschung und Lehre konnte die Qualität der medizinischen Versorgungen der Patientinnen und Patienten weiterentwickelt und vorangetrieben und ein universitätsmedizinisches Niveau an den Universitätskliniken erfolgreich etabliert werden. Die Universitätskliniken decken nicht nur das gesamte medizinische Spektrum ab, sondern sind ein Garant für spitzenmedizinische Forschung und Versorgung im gesamten Bundesland.“ Das betonte heute Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl bei der Pressekonferenz anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Universitätskliniken Salzburg“ im Salzburger Landeskrankenhaus.

Patientinnen und Patienten profitieren
Durch die Erhebung zum Universitätsklinikum seien die einzelnen Spitäler enorm aufgewertet worden. Die Salzburger Landeskrankenanstalten und die Paracelsus Medizinische Privatuniversität seien ideale Partner, die sich in der Kombination aus Wissenschaft, Forschung und Praxis optimal ergänzen, unterstrich der Gesundheitsreferent. „Dadurch ist garantiert, dass es letztendlich die Patientinnen und Patienten sind, die profitieren. Der Status als Universitätsklinik sichert jene medizinische Spitzentechnologie, die zur Versorgung der Patientinnen und Patienten eingesetzt wird“, so Stöckl.

Bund muss sich beteiligen
Um auch den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein bekräftigte der Gesundheitslandesrat die Forderung Salzburgs an den Bund, die MedizinerInnen-ausbildung an der PMU finanziell zu unterstützen. „Der Bund muss sich an der Finanzierung dieser unverzichtbaren Forschungs- und Gesundheitseinrichtung beteiligen. Der klinische Mehraufwand, der durch die Ausbildung und Betreuung der angehenden Medizinerinnen und Mediziner an den Salzburger Landeskliniken entsteht, muss abgegolten werden. Zudem muss der Bund auch eine Vergütung der Ausbildungskosten an der PMU im Sinne einer Absolventenfinanzierung leisten“, betonte Stöckl. Es sei nicht länger einzusehen, dass die finanziellen Lasten allein das Land Salzburg zu tragen habe.

Uniklinikum bietet Arbeitsplätze mit Perspektive
Dazu komme, dass die Forschung an den Universitätskliniken in ein engmaschiges nationales und internationales Netzwerk eingebunden sei. „Dieses Netzwerk ermöglicht erstklassige, effiziente und zugleich günstigere Forschung auf höchstem Niveau“, unterstrich Stöckl, der auch die positiven Auswirkungen der Universitätskliniken auf die Wirtschaft hervorhob. „Und zugleich bieten die Universitätskliniken für Fachkräfte in Medizin und Pflege Arbeitsplätze mit Perspektive“, sagte der Spitalsreferent, der sich bei PMU-Rektor Univ.-Prof Dr. Herbert Resch, der SALK-Geschäftsführung und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universitätskliniken für ihren Einsatz und ihr Engagement bedankte.
Universitätsmedizin bedeutet einen Qualitätssprung in der Patientenversorgung und sichert deren hohes fachliches Niveau. Mit der Gründung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) vor zehn Jahren wurden das Landeskrankenhaus Salzburg, die Christian-Doppler-Klinik Salzburg und die Landesklinik St. Veit zum Universitätsklinikum erhoben. Seither konnte durch anwenderorientierte Forschung und Lehre die ständige Weiterentwicklung der Versorgungsqualität vorangetrieben und ein universitätsmedizinisches Niveau an den Unikliniken etabliert werden. So decken die Universitätskliniken nicht nur das gesamte medizinische Spektrum ab, sondern sind ein Garant für spitzenmedizinische Forschung und Versorgung im Bundesland Salzburg.

Forschungsparcours durch die Unikliniken:

  • „Kampf gegen den Krebs“ (LKH)
  • „Blut ist ein ganz besonderer Saft“ (LKH)
  • „Herzenssachen – Kardiologen und Herzchirurgen in Aktion“ (LKH / Live OP im Hörsaal)
  • „Spurensuche bei genetisch bedingten Erkrankungen“ (LKH)
  • „Fortschritte bei Querschnitt- und Gewebe-Regeneration" (LKH/CDK)
  • „Kraftwerke der Zellen -Bedeutung der Mitochondrien für Jung und Alt“
  • „Von der Befruchtung bis zur Entbindung“
  • „Möglichkeiten der Arthroskopie in Schulter & Knie und spitzenmedizinische Rehabilitation nach Knieverletzungen“
  • „Das schmerzhafte Kniegelenk im Laufe des Lebens“
  • „Eine Reise durch Gehirn und Rückenmark“ (CDK)
  • „Dem Bewusstsein auf der Spur....-Wachkoma, Epilepsien und andere Störungen des Bewusstseins“ (CDK)
  • Sucht – was nun? (CDK)
  • „Von der Neuronalen Plastizität zur angewandten Neurorehabilitation: Fortschritte in der Querschnitt- und Gewebe-Regeneration" (CDK)
  • „Time is brain - Moderne Schlaganfalltherapie an der Neurologie“ (CDK)

Programm

Was bringt das Universitätsklinikum dem Patienten?
Forschung und Lehre garantieren die laufende Weiterentwicklung der Patientenversorgung. In nationale und internationale Netzwerke eingebunden, bleiben die klinischen Forscher hinsichtlich Behandlungen und Methoden stets am Puls der Zeit. Die Erkenntnisse aus groß angelegten Studien der Kliniken und Institute der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität fließen ebenfalls in Behandlungen und Therapien ein und sind eine zentrale Basis für die Weiterentwicklung des Salzburger Gesundheitswesens. Darüber hinaus gewährleistet der Status als Universitätsklinikum die Anschaffung und Installierung der neuesten Geräte und Instrumente – medizinische Spitzentechnologie, die in der Patientenversorgung und in der Forschung eingesetzt wird. Forschungskooperationen mit renommierten Herstellern machen die Investitionen durch deutliche Preisreduktionen erschwinglich.

Medizinischer Fortschritt ist am Menschen ausgerichtet
Forschung, Lehre sowie medizinische und pflegerische Versorgung sind jedoch immer am Menschen ausgerichtet: Nicht nur die fachliche Kompetenz zählt, auch die soziale und kommunikative Komponente. Patientenorientierung, Teamfähigkeit, Eigeninitiative und der Wunsch nach laufender Weiterbildung sind dabei wichtige Qualifikationen und Grundhaltungen. Diese fließen intensiv in die Ausbildung des medizinischen und pflegerischen Nachwuchses an der Paracelsus Universität ein und ergänzen die fachliche Ausbildung auf höchstem Niveau um die menschliche Komponente. Denn künftig werden noch mehr Menschen in Medizin und Pflege benötigt, die nicht nur ihren Fachbereich exzellent beherrschen, sondern die auch in besonderer Weise auf die Sorgen, Ängsten und Anliegen der Patienten eingehen können.

Die Möglichkeit, in Salzburg auch in der Forschung arbeiten zu können, macht das Universitätsklinikum für die Absolventen der Paracelsus Medizinischen zu einem interessanten Arbeitsplatz und den Verbleib in Salzburg attraktiv. Für hochqualifizierte Fachkräfte in Medizin und Pflege ist es ein zusätzlicher Anreiz, nach Salzburg zu kommen. Beides wirkt dem Fachkräftemangel in Gesundheitsberufen entgegen und hilft, die Versorgung mit Fachkräften auch künftig sicher zu stellen

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin SALK Unternehmenskommunikation & Marketing

SALK - Salzburger Landeskliniken Betriebsgmbh.
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5020 Salzburg
Tel: +43 (0)5 7255-20012
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Bilder

10 Jahre Uniklinikum Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch Univ.-Prof. Dr. Felix Sedlmayer

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