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100-Jahr-Feier der Landesklinik St. Veit
100-Jahr-Feier der Landesklinik St. Veit

100-Jahr-Feier der Landesklinik St. Veit

Am 18. Dezember 1913 wurde in der damaligen Lungenheilstätte Grafenhof in St. Veit der erste Patient aufgenommen. Heute 100 Jahre später, steht die Landesklinik St. Veit als Lehrkrankenhaus der Paracelsus Medizinischen Universität, für hochmoderne Spitzenmedizin und Rehabilitation. Die Landesklinik feiert dieses Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür,  zu dem alle herzlich eingeladen sind.
Los geht es heute,  am Freitag, dem 4. Oktober 2013, um 13 Uhr. Die Trachtenmusikkapelle St. Veit sorgt für den musikalischen Rahmen. Gezeigt wird eine historische Fotoausstellung und die medizinischen Abteilungen der Klinik stellen sich dem Publikum vor.
Anlässlich der Jubiläumsfeier hat sich die Salzburger Historikerin Nina Daniela Maier auf die historischen Spuren der Landesklinik begeben und die Entwicklung der vergangenen 100 Jahre in einem Buch aufgezeichnet, das während der Feier aufliegt.


Die ehemalige Lungenheilanstalt Grafenhof hat sich zur Landesklinik (und zum Lehrkrankenhaus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität) mit den Schwerpunkten Innere Medizin, Altersmedizin, Orthopädie, Psychiatrische Langzeitversorgung und Rehabilitation erfolgreich weiterentwickelt. 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 167 Betten und rund 2.590 stationäre Aufnahmen pro Jahr dokumentieren die Bedeutung der Landesklinik für die Bevölkerung des Landes Salzburg und den Standort St. Veit im Pongau.
„Hinzu kommt die Psychiatrische Reha in Kooperation mit Pro Mente, deren neues 36-Bettenhaus 2012 eröffnet werden konnte. Der Spatenstich für das Rehabilitationszentrum für Onkologie in Kooperation mit der VAMED erfolgte im Juli 2012, die Inbetriebnahme erfolgt Anfang 2014. Dort sollen dann mit rund 70 MitarbeiterInnen laufend 120 PatientInnen betreut werden.
Die Salzburger Landeskliniken engagieren sich in den letzten Jahren verstärkt im Bereich von Reha- und Pflegeeinrichtungen mit verschiedenen Partnern und kommen damit einem großen Bedürfnis in der Gesundheitsversorgung des gesamten Landes nach“, berichtet SALK-Geschäftsführer Burkhard van der Vorst.

Salzburg: Hochwertige Gesundheitsversorgung
Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer: „ Gesundheit ist ein hohes Gut. Auch heute zählt es daher zu den wichtigsten politischen Aufgaben, für ihre Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung Sorge zu tragen. Wohnortnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung mit gleichem Zugang für alle – die Landesklinik St. Veit mit ihren Reha-Einrichtungen entspricht dieser Zielsetzung in besonderer Weise.“ 

Zielsetzung: Reintegration in die Arbeitswelt
 Die Entwicklung in den vergangenen 100 Jahren hat die Bedeutung des Standortes St. Veit gezeigt. Der Weg von der einstigen Lungenheilstätte Grafenhof vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur heutigen Landesklinik spiegelt ein Stück Salzburger Medizin-, Sozial- und Landesgeschichte wider. Vom „Volksverein zur Bekämpfung der Tuberkulose im Kronlande Salzburg“ unter Vorsitz des damaligen Landeshauptmannes Prälat Alois Winkler erbaut, ging es 1945 in den Besitz des Landes Salzburg über und ist heute Teil der Salzburger Landeskliniken und Standort von Reha-Einrichtungen.
„Haben sich auch die Krankheiten verändert, stehen heute wie damals - nicht zuletzt aufgrund der bevorzugten sonnenbegünstigten Höhenlage - in St. Veit die Heilung von Langzeitpatienten und die Rehabilitation im Vordergrund. Patienten finden hier nach orthopädischen, psychiatrischen und bald auch onkologischen Erkrankungen ein umfassendes Therapieangebot. Eine wesentliche Zielsetzung bildet die Reintegration in die Arbeitswelt. Diese für das Land Salzburg ganz wesentliche Schwerpunktbildung wird ergänzt durch Innere Medizin und Altersmedizin“, so LHstv. Spitalsreferent Dr. Christian Stöckl.

Spitzenmedizinische Versorgung
 Die Landesklinik St.Veit steht heute für spitzenmedizinische Leistungen in ausgewählten Bereichen. Univ.-Doz. Dr. Bertram Hölzl, Ärztlicher Direktor der Landesklinik,  erklärt: „Was die Innere Medizin betrifft, haben wir uns auf die Spezialgebiete Diabetes, rheumatische Erkrankungen, Nieren- und Hochdruckerkrankungen sowie endoskopische Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes spezialisiert. Auch die Altersmedizin und internistische Behandlung von Patienten nach operativen Eingriffen hat bei uns einen hohen Stellenwert. Aufgrund der altersbedingten Zunahme von degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates spielt auch die konservative Orthopädie bzw. die Physikalische Medizin eine immer wichtiger werdende Rolle.“
Gerade auf dem Gebiet der rehabilitativen Medizin werden künftig  in Zusammenarbeit mit der Paracelsus Medizinischen Universität, die therapeutischen Konzepte durch wissenschaftliche Untersuchungen weiter untermauert.

Ganzheitliche Pflege
Auch die Gesundheits- und Krankenpflege hat sich in den letzten Jahren von der sogenannten „Warm- Satt- Sauber-Pflege“  hin zu einem prozessorientierten Handeln entwickelt.
„Hat man sich früher vorwiegend auf das körperliche Wohl der Patienten geachtet, so orientieren sich heute die Pflegemitarbeiter systematisch an die ganzheitlichen Bedürfnisse des Menschen. Das heißt, wir verstehen den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele mit einer persönlichen Geschichte, in einem sozialen Umfeld sowie  individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Der Pflegeprozess ist für uns ein Beziehungsprozess, bei dem alle involvierten Personen entsprechend ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten gleichermaßen berechtigt und verpflichtet sind“, so die Pflegedirektorin Maria Wölfler. Ständige Fort- und Weiterbildungen sichern die Qualität der Pflege in der Landesklinik genauso wie ein eigens dafür verantwortliches Qualitäts- und Riskmanagement- Team.
Eine weitere Kernkompetenz in der Versorgungskette bildet das Entlassungsmanagement. Die immer kürzer werdenden Verweildauern im Krankenhaus stellt gerade für Patienten und Angehörige oftmals eine unüberwindbare Hürde dar. Das Entlassungsmanagement hilft dabei nach der Entlassung  nach individueller Problemstellung die passende Hilfe ausfindig und zugänglich zu machen. Damit das auch gut gelingt, ist eine enge Kooperation aller Beteiligten notwendig.

Hohe Wertschöpfung  für die Region
„Durch die Zugehörigkeit zu den SALK (Salzburger Landeskliniken)  verfügt die Landesklinik St. Veit einerseits über die eines in sich praktisch geschlossenen Betriebes, der aber gleichzeitig auch die Eigenheiten und Möglichkeiten einer Konzernstruktur nutzen kann und auch nutzt. Das bietet viele Vorteile. Darüber hinaus besteht durch die SALK eine sehr enge Anbindung an die Paracelsus Medizinische Privatuniversität“, so Wirtschaftsdirektor Hubert Hettegger.
Jetzt dann mit der VAMED im Bereich der Onkologischen Rehabilitation, und seit mehreren Jahren mit der Pro Mente Österreich im Bereich der Psychiatrischen Rehabilitation und mit dem Gasteiner Heilstollen im Bereich der Rheumatologie wird erfolgreich mit anderen Gesundheitsanbietern kooperiert. „Daraus ergibt sich z.B. durch die faktisch gegebene Versorgung aus einer Hand ein therapeutisch-fachlicher Nutzen für die Patienten,  andererseits können wir gerade im Bereich der Rehabilitation damit deutliche betriebswirtschaftliche Synergiepotentiale  für alle Beteiligten realisieren. Zusammen mit den Schwerpunkten in internistischen  Bereich, welche mit dem KH Schwarzach abgestimmt sind, steht die Landesklinik St. Veit für eine auf die überregionale Versorgung ausgerichtete, sehr stark vernetzte Gesundheitseinrichtung“, so Hettegger weiter.


Die verschiedenen Einrichtungen hier auf dem Gelände der Landesklinik St. Veit bieten dann

  • für 320 stationäre Patienten Behandlung und Betreuung,
  • für rund 360 Menschen Arbeitsplätze.

Insgesamt fügt sich die Landesklinik  St. Veit in einen Art Gesundheitscluster hier in den drei Sonnenterrassengemeinden (St. Veit, Schwarzach, Goldegg)  mit 

  • 1.100 Betten
  • 1.600 Mitarbeiter
  • 120 Mio. € Umsatz


SALK-Geschäftsführer Burkhard van der Vorst ergänzt:„Die Landesklinik St. Veit hat im Vergleich zu den anderen kleineren Spitälern des Landes aber nicht nur einen regionalen Auftrag. Als Bestandteil der Salzburger Landeskliniken  und der Post-Akut-Orthopädie, der Psychiatrischen Sonderpflege und den bereits erwähnten neuen Reha-Einrichtungen geht der Auftrag der Landesklinik weit über die regionalen Grenzen hinaus.“

Bildtexte: Die Lungenheilstätte Grafenhof im Winter 1914. („Soweit reicht er nicht mehr herunter, der Schnee“).

Die Landesklinik St. Veit heute: v.li.: Psychiatrische Reha, dahinter Psychiatrische Sonderpflege (ehemaliges Kinderheim), Onkologische Reha; Bettenstation, historisches Gebäude der Landesklinik.

Fotorechte: SALK

Einladung 100 Jahre Landesklinik St. Veit

Filmbeitrag von SALK, 1913 – 2013: 100 Jahre Landesklinik St. Veit

Filmbeitrag  von RTS,100 Jahre Landesklinik St. Veit

Filmbeitrag von RTS, Gesundheitstage 2013 in St. Veit/Pg


Rückfragen an:
Beate Erfurth
Unternehmenskommunikation und Marketing
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