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Palliativstation

Eine Palliativstation ist eine eigenständige, an ein Krankenhaus angebundene oder integrierte Station.
Die Palliativstation an der III. Medizin wurde am 1.4.2008 im Rahmen einer Feier mit der damaligen Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und dem damaligen Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser mit 6 Betten eröffnet, davon 2 Zweibettzimmer und 2 Einbettzimmer. Neben verschiedenen weiteren Räumlichkeiten (Stationsstützpunkt, ein Aufenthaltsraum für Angehörige und Patienten, ein Meditationszimmer mit einem Klavier sowie ein Untersuchungszimmer) komplettiert eine schöne große Holzterrasse diese sehr freundlich ausgestattete kleine Abteilung.

Was ist Palliativmedizin?
Die WHO-Definition lautet: „Palliativmedizin dient der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind. Dies geschieht durch Vorbeugung und Linderung von Leiden mittels frühzeitiger Erkennung, hochqualifizierter Beurteilung und Behandlung von Schmerzen und anderen Problemen physischer, psychosozialer und spiritueller Natur“.

Das Wort Palliativmedizin kommt vom lateinischen Wort „pallium“ (der Mantel) und soll den Patienten umhüllen und schützen. Während beim kurativen Therapieansatz die Heilung vordergründig ist, soll in der palliativmedizinischen Versorgung eine möglichst hohe Funktionsfähigkeit und Lebenszufriedenheit so lange wie möglich erhalten werden. Das Konzept wurde ursprünglich für Patienten mit Tumorerkrankungen entwickelt, gilt aber genauso für alle anderen Krankheiten, die progredient und irreversibel zum Tod führen.

Aufgenommen werden Patienten in einem weit fortgeschrittenem Stadium einer unheilbaren Erkrankung mit Symptomen wie Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, gastrointestinale Obstruktionen, Dyspnoe und psychosozialen Problemen, die eine Krankenhausbehandlung erfordern.

Unser Ärzte- und Pflegeteam bietet Ihnen eine Rundum-Betreuung und geht gezielt auf die Bedürfnisse unserer Patienten während ihres Aufenthaltes ein.

Wenn die räumlichen Ressourcen es ermöglichen, können Angehörige aufgenommen werden und in unserer Station übernachten.

Was unterscheidet eine Palliativstation vom Hospiz?
Die Palliativstation ist immer an ein Krankenhaus angegliedert und bemüht sich, die Lebensqualität von Patienten in einem weit fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung zu verbessern. Dabei werden alle existierenden Ressourcen des Krankenhauses genützt, um das Wohlbefinden der Patienten zu steigern. Vorrangig sind die Bekämpfung der Schmerzen, der Atemnot, chirurgische Interventionen wie Stentlegung, Chemotherapie, Radiotherapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Logotherapie, Psychoonkologie,  Sozalhilfe  u.s.w.

In diesem Sinn unterscheidet sie sich von den Tätigkeiten eines Hospizes, welches die Patienten in ihrer letzten Lebensphase begleitet.
Durch die intensive Versorgung möchten wir die Patienten auf dem Weg zu ihrem normalen Leben begleiten und es ihnen ermöglichen, wieder nach Hause zurückzukehren mit eventuellen Hilfen wie Hauskrankenpflege, 24-Stunden-Pflege und dem Mobilen Palliativteam oder sie in die Selbständigkeit entlassen.  Wir kümmern uns aber  auch gemeinsam mit unseren Sozialhelfern darum, wie der Patient in ein Pflegeheim oder in ein Hospiz aufgenommen werden kann.

Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 2-3 Wochen.

Kontakt Stationsleitung
Tel. +43 (0)5 7255 - 25922
Fax +43 (0)5 7255 - 25981

Lage: Haus C2, Erdgeschoss
 
Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH | Müllner Hauptstraße 48 | A-5020 Salzburg
Telefon: +43 (0)5 7255-0 | Fax: +43 (0)5 7255-20199 | E-Mail: office@salk.at | © 2013-2016
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