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Herzlich willkommen in der Universitätsklinik für Neurologie

Die besonderen Schwerpunkte der Universitätsklinik für Neurologie sind die cerebrovaskulären Erkrankungen, Epilepsien, neuroimmunologische Erkrankungen, degenerative Hirnerkrankungen und neuroonkologische Erkrankungen. Die Universitätsklinik für Neurologie versorgt im Jahr mehr als 1.800 Patienten mit akuten zerebrovaskulären Erkrankungen oder deren Folgen.

Besonders spezialisiert ist die Abteilung auf die akute und frühe Schlaganfalltherapie mittels systemischer, aber auch typischer Lyse und mechanischen Thromboektomieverfahren, die im Rahmen einer speziellen Neurointervention in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Neurochirurgie angeboten werden.
Als neuer Schwerpunkt der Klinik ist die Diagnostik und Therapie von Epilepsien und anderen Anfallserkrankungen hinzugetreten. Das Epilepsiemonitoring wurde voll ausgelastet. Die Anzahl der durchgeführten Untersuchungen von über 250 zeigt den nachhaltigen Bedarf auf diesem Gebiet. Weitere Schwerpunkte sind die  Behandlung neuroimmunologischer Erkrankungen, wie der Multiplen Sklerose sowie der Behandlung neuroonkologischer Patienten. Dazu wurde eine Spezialeinheit in dem Bereich der allgemein neurologischen Station errichtet. Hier werden spezifische Antikörpertherapien sowie Chemotherapien von neuroimmunologischen und neuroonkologischen Erkrankungen durchgeführt. Neuroonkologische Erkrankungen werden in enger Zusammenarbeit mit den UK für Neurochirurgie und der UK für Innere Medizin III behandelt.

Darüber hinaus wurden die Leistungen der degenerativen Hirnerkrankungen (Demenz) weiter ausgebaut. Dafür wurde eine interdisziplinäre Gedächtnissprechstunde (Memory-Klinik) mit der UK für Geriatrie errichtet, um bei der Früherkrankung der Demenz eine deutlich verbesserte und effizientere Abklärungsstruktur zu gewährleisten. Die Universitätsklinik für Neurologie betreibt als weiteres Alleinstellungsmerkmal eine Wachkomastation. Eine neue Diagnostik zur Prognoseabschätzung wurde in den letzten Jahren erfolgreich in Zusammenarbeit mit der Paris-Lodron-Universität (Institut für Psychologie) entwickelt und kann bereits am Patienten eingesetzt werden.

Die Anzahl der Publikationen ist von 63 (2010) auf 76 (2011) angestiegen. Besonders eindrucksvoll ist der Anstieg der kumulativen Impactfaktoren von 224,837 (2010) auf 313,000 (2011). Die erfolgreiche Wissenschaftsförderung zeigte sich auch im Einwerben von Drittmitteln, sodass die Anzahl von drittmittelfinanzierten Mitarbeitern von 6 (2010) auf 10 (2011) angehoben werden kann. Die besonders engen wissenschaftlichen Kooperationen mit der Paris-Lodron-Universität wurden ebenso vertieft wie die Beziehungen zu den Forschungsinstituten der PMU, insbesondere dem Institut für neuronale Regeneration (Univ.-Prof. Dr. Ludwig Aigner) und den neurowissenschaftlich aktiven Kliniken an der CDK (UK für Geriatrie, UK für Psychiatrie I + II sowie UK für Neurochirurgie und das Institut für Neuroradiologie).

 

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