Der Startschuss für die Sanierung des Gebäudekomplexes der Neuen Inneren Medizin ist mit dem Regierungs-beschluss vom 9. Mai 2005 gefallen. Das Land und der SAKRAF finanziert die umfangreiche Sanierung, trotz der immer knapper werdenden finanziellen Rahmen-bedingungen der öffentlichen Hand. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller sprach bei einem Errichtungskostenvolumen von rund 41,6 Millionen Euro von einer "Investition in die Patientenversorgung und in die Forschung und Lehre gleichermaßen" und lobte die "gute Arbeit des N.I.M. Projektteams". Das neue Gebäude sei eine Voraussetzung für innovative Behandlungskonzepte bei Onkologie-, Herz- und Lungenerkrankungen. „Die Neugestaltung der Universitätskliniken für Innere Medizin ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Salzburger Landeskliniken zu einem modernen, zukunftsorientierten Zentralkrankenhaus mit dem durch die PMU gegebenen universitären Anspruch“, erklärt Dr. Max Laimböck, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken. Die SALK stellen sich der Aufgabe, ein Maximum an Leistungen bei effizienter Kostenstruktur mit bester Qualität zu erbringen. Mit der Fertigstellung des Bauvorhabens im Jahre 2008 kommt diese im Masterplan 2020 integrierte Maßnahme zur Umsetzung. Bis Dato wurden für die Sanierung der Herzchirurgie Intensiv und Station, die Koronarangio-graphie, Herzkathetermessplatz, Interne Notaufnahme (INA) rund 16,7 Mio. Euro investiert.
Salzburg. Ziel des NIM-Projektes ist die organisatorische Neustrukturierung der Univ.-Klinik Medizin II und Univ.-Klinik Medizin III. Die Univ.-Klinik für Innere Medizin I bleibt zunächst im bisherigen Gebäudekomplex bestehen und wird erst mit Umsetzung des Masterplanes mit den anderen Medizinen räumlich koordiniert.
Die Neukonzeption der Universitätskliniken für Innere Medizin betrifft die Bereiche:
Untergeschoss(seit Juni 2004):
Erdgeschoss(seit Juni 2005):
Geschoss 1:
Geschoss 2:
Geschoss 3(ab März 2008):
Geschoss 4(ab März 2008):
Geschoss 5(ab Dez. 2007):
Salzburger Herz-, Lungen- und Tumorzentrum
Die Umstrukturierung zur Entwicklung eines künftigen Herz- und Tumorzentrums war von eminenter fachlicher Bedeutung.
Dafür war es notwendig, die gesamte Planung der Intensivbereiche neu zu betrachten.
Logistik während der Bauzeit
Die Bauetappen organisieren sich vorrangig um die Intensiv-station der Medizin 2, die bis Fertigstellung der Neuen Intensivstation im 5. Obergeschoss in Betrieb bleibt (keine prov. Aussiedlung). Erst dann übersiedelt die Intensivstation der Medizin 2 und der Rest des Hauses wird baulich saniert.
Es fehlt der Platz, um für die Bauphase das Haus zur Gänze frei zu machen. Während der Bauzeit werden Mitarbeiter und Patienten mehrfach provisorisch übersiedeln – das ist eine Belastung für den laufenden Betrieb aber mangels Neubaufläche nicht vermeidbar. Bei den Provisorien wird großer Wert darauf gelegt die Bedingungen für Mitarbeiter und Patienten so gut wie mögliche zu erhalten.
Respiratory Care Unit (RCU)
Die RCU widmet sich Patienten mit respiratorischem Monoversagen (z.b. schwere Pneumonie, Exazerbation bei COPD oder schweres Schlafapnoesyndrom). Hier werden die Patienten nicht mit einem Beatmungstubus versorgt sondern mit einer Maske. Mit dieser Therapieform wird die Sterblichkeit der Patienten deutlich reduziert – bei gleichzeitiger Reduktion der Aufenthaltsdauer und der Spitalskosten. Patienten die invasiv über Tubus beatmet werden, sind einem hohen Risiko vor allem durch sog. nosokomiale Pneumonien ausgesetzt. Diese Einheiten sind seit 2 Jahren vom ÖBIG definiert, und eine vergleichbare Einheit gibt es nur auf der Baumgartner Höhe in Wien.
Verbesserung der Patientenzimmer
Nach der Sanierung wird der Gebäudekomplex einem patientenorientierten Neubaustandard entsprechen in dem alle PatientInnenzimmer ein eigenes Bad, WC und Fernseher besitzen und Mitarbeiter bei innovativen Behandlungs-konzepten unterstützen und beispielsweise derzeit noch weite Wege in jeder Hinsicht abgekürzt werden können. Durch kleine Einheiten – maximal 4-Bett-Zimmer – sind Intimität der Patienten und Flexibilität bei der Belegung gegeben. Dies sieht man bereits an den fertig gestellten Bereichen wie z.B. in der Ambulanz und der Herzintensiv mit Stationsbereich. Außerdem stehen der Neuen Inneren Medizin ein Angehörigen-wartebereich sowie ein Verabschiedungsraum zur Verfügung.
Für weitere Fragen steht zur Verfügung:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing, Pressesprecherin
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4. Februar ist Weltkrebstag
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an der Christian-Doppler-Klinik
Wichtiges Bauprojekt für Salzburg vor der Umsetzung