Zehn Behandlungsplätze stehen seit Juni 2010 in der neuen Tagesklinik des Sonderauftrages für Psychosomatische Medizin im Landeskrankenhaus zur Verfügung.
Aufgenommen werden Patienten/-innen, die unter körperlichen Beschwerden ohne klaren organischen Befund leiden und die aufgrund traumatischer Erfahrungen, psychischer Folgen von chronischen körperlichen Erkrankungen oder wegen besonderer Belastungen mehr als eine ambulante psychotherapeutische Behandlung brauchen.
Im Gegensatz zur vollstationären Therapie gehen Patienten/innen in einer teilstationären Therapie (Tagesklinik) nach einem Therapietag von 8 Stunden wieder nach Hause, so dass sie den Abend und die Nacht in der gewohnten häuslichen Umgebung verbringen und wie nach einem Arbeitstag ihre Zeit gestalten können. Im tagesklinischen Setting bleibt daher das soziale Bezugsfeld erhalten und die aus der Therapie entstandenen Lern- und Veränderungsschritte können unmittelbar in der täglichen Lebenswelt umgesetzt werden.
Für Patienten/-innen, die zu Hause schlafen wollen oder eine Rückzugsmöglichkeit brauchen, die Kinder haben oder bei denen es wichtig ist, dass sie den Bezug zu ihrem sozialen Umfeld nicht verlieren, kann die Tagesklinik die Möglichkeit einer intensiven Bearbeitung der eigenen Problematik und Symptomatik bieten. Patienten/-innen, die Schwierigkeiten haben, eine Tagesstruktur zu halten und das eigene Leben zu ordnen, können durch die tägliche Behandlung wieder Kompetenz in der Tagesgestaltung, Selbstvertrauen in ihre Belastbarkeit und Orientierung gewinnen.








