Young Investigator Award 2010
Wir wedeln dem Herztod davon! Skifahren als Jungbrunnen für die Gefäße Nachwuchsforschungspreis für Dr. David Niederseer vom Institut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg
Zwischen 14. und 19. Dezember fand heuer der 5. Internationale Kongress für Wissenschaft im Skilauf in St. Christoph/Arlberg statt. Im Rahmen dieser hochkarätigen Veranstaltung mit weltweiter Beteiligung, die von Univ.-Prof. Dr. Erich Müller (Interfakultärer Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Salzburg) mit Team organisiert worden war, wurde vom internationalen Skiverband (F.I.S.) ein prestigeträchtiger Nachwuchsforschungspreis für die besten Nachwuchswissenschafter ausgelobt. Dr. David Niederseer, BSc wurde von einer internationalen Expertenjury mit dem hervorragenden 2. Platz geehrt.
Die Arbeit, für die Dr. Niederseer aus der Arbeitsgruppe von Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Niebauer, MBA vom Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ausgezeichnet wurde untersuchte den Einfluss von regelmäßigem Skifahren auf die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt bei 65-78-jährigen Frauen und Männern. In dieser von Prof. Müller initiierten und organisierten Studie, konnte in der prämierten Arbeit gezeigt werden, dass sich durch ein 12-wöchiges geführtes alpines Skitraining bedeutsame Veränderungen in einigen Risikofaktoren für Schlaganfall, Herzinfarkt und Herztod ergaben. Es sanken Blutfette und Fettmasse der Studienteilnehmer, wohingegen die körperliche Leistungsfähigkeit und die Muskelmasse zunahmen und der Zuckerstoffwechsel positiv beeinflusst werden konnte. Besonders interessant waren positive Veränderungen der Gefäße, die durch regelmäßiges Skifahren induziert werden konnten. Die Zahl der endothelialen Vorläuferzellen stieg durch das Training deutlich an. Diese Zellen stellen eine Art Selbstheilungsmechanismus des Gefäßsystems dar. "Der Anstieg von endothelialen Vorläuferzellen in unserer Studie kann als eine Verjüngung des Gefäßsystems der untersuchten Skifahrer interpretiert werden.", sagt Prof. Niebauer, der als Kardiologe und Sportmediziner Dr. Niederseer bei seinen Forschungsarbeiten maßgeblich unterstützt und betreut hat. "Weiters konnten wir als positiven Effekt der Verbesserung der kardiovaskulären Risikofaktoren in einem komplexen funktionellen Test eine Reduktion der Gefäßsteifigkeit dokumentieren" führt Niederseer weiter aus. "Nach einer umfassenden sportmedizinischen Untersuchung, wie sie die Teilnehmer der Studie auch genossen, kann alpiner Skilauf als ein Teil eines ganzjährigen Trainingsprogramms für die Herz- und Gefäßgesundheit empfohlen werden", fasst der prämierte Nachwuchswissenschafter Dr. Niederseer seine Ergebnisse zusammen.
Herr Dr. Niederseer wurde nach 2008, wo er von der Association of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie mit dem Nachwuchsforscherpreis ausgezeichnet wurde und 2009, wo er den 3. Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin erhielt, zum dritten Mal für drei unterschiedliche Forschungsprojekte ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen unterstreichen sowohl die wissenschaftliche Qualität von Dr. Niederseer, als auch die international anerkannte Forschungsarbeit, die am Institut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, unter Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, MBA, durchgeführt wird.
3. Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention 2009: Dr. David Niederseer
Erst kürzlich konnte Dr. David Niederseer beim 41. Deutschen Sportärztekongress in Ulm als einziger Österreicher einen Posterpreis gewinnen. Aus insgesamt 198 Postern wurden in 11 Sitzungen die besten Nachwuchsforscher der sportmedizinischen Wissenschaft prämiert. Dr. Niederseer konnte mit seiner Arbeit „Trainingsstudien und Medikamentenstudien bei chronischer Herzinsuffizienz: Patientenkollektive unterscheiden sich signifikant“ überzeugen. Nachdem Dr. Niederseer bereits in einer Vorarbeit gezeigt hatte, dass die Charakteristika von herzinsuffizienten Patienten, die an Trainingsstudien teilnahmen sich signifikant von den Patienten der täglichen Praxis unterscheiden, konnte in dieser Arbeit auch einen signifikanten Unterschied zur Populationen von Arzneimittelstudien beim selben Krankheitsbild belegt werden.Young Investigator Award 2009: Dr. David Niederseer
Dr. David Niederseer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin Salzburg, Forschungsstipendiat der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft und PhD-Student für molekulare Medizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg erhielt vergangenen Samstag den nur einmal im Jahr an nur einen europäischen Nachwuchswissenschaftler vergebenen Young Investigator Award der European Association of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie. Dieser mit € 1000 dotierte Preis wurde im Rahmen des EuroPRevent 2009, dem größten europäischen Kongress für präventive Kardiologie (6.-9. Mai) in Stockholm, Schweden, vergeben.
In der Arbeit, für die Dr. Niederseer ausgezeichnet wurde, beschäftigte er sich mit körperlichem Training bei chronischer Herzinsuffizienz. Erstmals konnte er in einer umfassenden Analyse zeigen, dass wie in Arzneimittelstudien bei demselben Krankheitsbild, die in Studien eingeschlossenen Patienten im Bezug auf Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen nicht den Patienten der täglichen Praxis entsprechen.
Weiters war Dr. Niederseer auch Finalist bei der Vergabe des Preises für das beste wissenschaftliche Poster der Arbeitsgruppe für Sportkardiologie
Michael L. Pollock Established Investigator Award 2008: Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr Josef Niebauer
Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer ist der erste Nicht-Amerikaner, der von der American Association of Cardiovascular and Pulmonary Rehabilitation ausgezeichnet wurde. Der Salzburger Mediziner ist Vorstand des Universitätsinstituts für präventive und rehabilitative Sportmedizin am Salzburger Universitätsklinikum und bekam die einzige und somit höchste wissenschaftliche Auszeichnung dieser Fachgesellschaft – den Michael L. Pollock Established Investigator Award. Ausschlaggebend war seine Forschung, die nach Meinung der Gesellschaft von übergeordneter Bedeutung für den klinischen Alltag im Bereich der Rehabilitation von PatientInnen mit kardiovaskulären Erkrankungen ist.
Professor Niebauer untersucht wie körperliches Training bei PatientInnen mit koronarer Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und/oder Diabetes mellitus Typ 2 die sonst fortschreitende Verkalkung der Gefäße aufhalten kann und welche Mechanismen dem zugrunde liegen. „Bei meiner Forschung in Deutschland, den USA, in England und nun auch in Österreich konnte ich gemeinsam mit Kollegen die positive Wirkung des regelmäßigen körperlichen Trainings nachweisen“, sagt Niebauer. Dank dieser Erkenntnisse, sowie den Arbeiten anderer Arbeitsgruppen, konnten Therapieempfehlungen erstellt werden, die sowohl in den klinischen Alltag, als auch in aktuelle nationale und internationale Therapielinien Einzug fanden.
Preis der österreichischen Sport-Wirtschaft in der Kategorie „Sport Medizin“ für unser Institut

Am 25.4.2007 wurde Herr Univ.-Prof. DDr. Josef Niebauer der "Diskus 2007" (1.Preis) der österreichischen Sport-Wirtschaft in der Kategorie "Sport - Medizin" überreicht. Ziel dieses Preises ist es, Unternehmen und Institute auszuzeichnen, die besondere Leistungen an der Schnittstelle zwischen Sport und Wirtschaft bringen. Der Gewinn dieses Preises zeigt, dass unsere Bemühungen um gute Zusammenarbeit mit allen, die gute und professionelle Rahmenbedingungen für unsere Sportler schaffen, Früchte trägt.









