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Universitätsklinik für Innere Medizin II, Kardiologie und internistische Intensivmedizin Landeskrankenhaus
Müllner Hauptstraße 48
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24h Herzkatheter

24h Herzkatheter

Für die Versorgung der Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankung (koronarer Herzerkrankung) steht ein kompetentes Herzkatheterteam zur Verfügung. Neben der Behandlung chronisch eingeengter Koronararterien übernimmt dieses Team als eine der zentralen Aufgaben die Wiedereröffnung von akut verschlossenen Herzkranzschlagadern mittels Ballonaufdehnung und Implantation einer Gefäßstütze („Stent“) beim akuten Herzinfarkt.
Hierfür besteht schon seit vielen Jahren eine 24-Stunden-Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr.
 
Verantwortlicher Oberarzt Angiographie: OA Dr. Matthias Heigert
Team Angiographie: 5 Oberärzte, 2 Fachärzte, 6 RTAs und 6 Pflegepersonen

Ausstattung:  

  • 1 Angiographieplatz mit biplaner Röntgenanlage (simultane Aufnahme in 2 Ebenen)
  • 1 Angiographieplatz mit monoplaner Röntgenanlage

Zusätzliche technische Hilfsmittel:

  • Druckdraht zur Bestimmung des Schweregrades einer Engstelle (Pressure Wire)
  • Intravaskulärer Ultraschall (IVUS) zur Darstellung der Gefäßwände von innen
  • Optical Coherence Tomography (OCT) zur hochauflösenden Darstellung  der Gefäßinnenhaut
  • Intrakardialer Ultraschall (ICE) zur Darstellung der Herzkammern und Herzklappen von innen
  • Rotablation zur Aufdrillung stark verkalkter Gefässeinengungen
  • Intraaortale Ballonpumpe (IABP) bei akutem Herzversagens im Rahmen eines Herzinfarkts
  • Linksventrikuläres Assist-Device (LVAD, Impella-Pumpe) bei Pumpversagen des Herzmuskels

Leistungen (2008)

Koronarangiographien und Koronarinterventionen:

1936 Koronarangiographien 
886 PTCA und Stentimplantation, davon 491 Fälle im Rahmen der "Rund-um-die-Uhr-Betreuung" bei  akutem Koronarsyndrom (Herzinfarkt).
Zugangsweg:
Etwa 70% der Untersuchungen werden  über den transradialen Zugangsweg (= über die Pulsader am Handgelenk) durchgeführt, da dies zu weniger Blutungskomplikationen, höherem Patientenkomfort und kürzerer Aufenthaltsdauer als beim transfemoralen Zugangsweg (=über die Leistenarterie) führt.
Chronisch verschlossene Herzkranzadern:
Als weitere Besonderheit besteht seit dem Vorjahr ein Programm zur Wiedereröffnung chronisch verschlossener Gefäße. In der Bildgebung wird hier eng mit der Radiologie im Hause (CT und MRI) zusammengearbeitet.

Strukturelle Herzerkrankungen (=Klappenerkrankungen und Erkrankungen im Bereich des Herzmuskelstrukturen wie z.B. der Herzscheidewand): Verschluss von angeborenen Defekten der Herzscheidewände:

Verschluss von angeborenen Defekten der Herzscheidewände: 2008 wurden bei insgesamt 25 Patienten  Schirmchenverschlüsse der Vorhofscheidewand bei Persistierendem Foramen Ovale (=PFO) oder Vorhofseptumdefekt II (ASD II) durchgeführt. Diese Maßnahme kommt bei meist jüngeren Patienten nach einem Schlaganfall zur Anwendung, der durch ein Blutgerinnsel verursacht wurde, welches aus den Beinvenen über eine Öffnung in der Vorhofscheidewand des Herzens (PFO) in die Hirnarterien gelangte und diese verstopfte. Außerdem kommt dieser Eingriff bei großen angeborenen Defekten in der Herzscheidewand (ASD II) in Frage. Der Zugang für diese Eingriffe erfolgt über die Leistenvene.

Implantation von Herzklappenprothesen mittels Herzkatheter:

Seit April 2008 werden Interventionen an der Aortenklappe bei verkalkender Aortenklappenverengung (= Aortenstenose) routinemäßig angeboten. Es erfolgt dabei über einen transfemoralen Zugang (= über die Leistenarterie) eine Ballondehnung der Aortenklappe mit nachfolgender Implantation einer biologischen Aortenklappenprothese. Dieser Eingriff kommt vorläufig nur bei betagteren Patienten mit symptomatischer Aortenstenose und hohem herzchirurgischen OP-Risiko zur Anwendung.

Weitere katheterbasierte Maßnahmen:

Carotis-Stent-Implantationen :
Stentimplantation an verengten Halsschlagadern bei kardialen Hochrisikopatienten nach interdisziplinärer Indikationsstellung gemeinsam mit den Neurologen
Stentimplantation der Nierenarterien:
Stentimplantation an verengten Nierenarterien nach interdisziplinärer Indikationsstellung gemeinsam mit den Nephrologen.
Stentgrafts der Aorta:
Implantation von Aortenstentgrafts zur Stabilisierung der Gefäßwand bei den seltenen aber manchmal dramatisch verlaufenden akuten Dissektionen der thorakalen Aorta (= Einrisse der  Gefäßinnenwand der Hauptschlagader)

Elektrophysiologie (EPU):

Ablation aller Herzrhythmusstörungen, 3D-Mapping Systeme (CARTO und Ensite/NAVX).
Schrittmacherimplantationen,  ICD-Implantationen, Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT-D)

Verantwortlicher Oberarzt Elektrophysiologie:
Priv.-Doz. Dr. Bernhard Strohmer
Team EPU: 1 Oberarzt, 1 Fachassistent

Leistungen (2008):

  • 145 EPU/Ablationen
  • 101 Schrittmacherimplantationen 
  • 21  ICDs

Team:

Leitende Stationsschwester
DGKS
Elisabeth Leithner
Email:
Stv. Stationsschwester
DGKS
Susanne Reitsamer
Email:
Leitende RT
RT
Andrea Neuschler
Email:
Stationssekretariat
Claudia Robnig
Email:
 
Anmeldung über Sekretariat:
Tel.: +43 (0)662 4482-3481
Neue Herzkatheter-Technologie

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Gemeinsam Rauchfrei

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Salzburger Landeskliniken starten in Rauchfreie aber nicht Raucher-freie Zukunft.

Letzte Änderung am 02.06.2009 Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft (SALK)Impressum | AGB