Tag der offenen Tür am 25. Juni von 10-17 Uhr
Der „eiförmige“ Neubau wurde durch einen verglasten Verbindungsgang optimal an das bestehende Gebäude der Frauenklinik angegliedert und ist ein erster wesentlicher Schritt in der Umsetzung des gesamten Kinderzentrumskonzeptes. Nun lässt sich das volle Potential des neuen, 3.025 Quadratmeter großen und mit 19,9 Mio. Euro budgetierten Zentrums erahnen. SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst, Projektleiter Ing. Günther Reiter und Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher, aus dessen Büro der prämierte Entwurf stammt, sind zu Recht stolz auf das gelungene Bauprojekt. Das einzige Perinatalzentrum der Region wird, wie geplant, nicht nur spitzenmedizinischen Anforderungen gerecht, sondern wird DER Ort zum Wohlfühlen für Eltern und Neugeborene. Eröffnung ist am Freitag 25. Juni 2010 mit einem Tag der offenen Tür von 10-17 Uhr.
Eiform als Symbol für Schutzbedürftigkeit
Die gekrümmte Ei-Form des Neubaus spiegelt das Schutzbedürfnis der künftigen kleinen Patienten wider. Mit dem neuen Eltern-Baby-Zentrum | Perinatalzentrum Salzburg ist das gesamte medizinische Leistungsspektrum rund um die Geburt – von den FachärztInnen bis hin zur Pflege – konzentriert an einer Stelle auf dem Areal des Landeskrankenhauses in direkter Anbindung zur Frauenheilkunde zu finden. Die Neonatologie bildet die Schnittstelle der Kinderklinik zur Frauenklinik und ist dort ein wichtiger Teil des modernen Perinatalzentrums. Atmosphäre, Räumlichkeiten, Strukturen ermöglichen die besten Voraussetzungen den jüngsten und schwächsten Erdenbürgern in ein möglichst gesundes Leben zu verhelfen. Kinderklinikvorstand Wolfgang Sperl erklärt: „Wir haben ein sehr gutes übergreifendes Gesamtkonzept. Die Neonatologie ist jetzt ideal platziert. Im zweiten Teil des Bauprojektes, das mit dem Kinderzentrumsbau über die Müllner Einfahrt abgeschlossen sein soll, wird das Zusammenrücken baulich und inhaltlich erreicht sein. Dann können auch Säuglinge und deren Familien räumlich nahe und interdisziplinär optimal versorgt werden.“
Gynäkologe und Primar der Frauenheilkunde und Geburtshilfe Alfons Staudach, erklärt die Vorteile für Mutter und Kind: „Falls ein Neu- oder Frühgeborenes neonatologisch behandelt werden muss, ist nun kein belastender Transport mehr erforderlich, das Kind kann auf der selben Etage wie die Mutter (2. Stock) betreut werden“.
Entwicklungsfördernde Umgebung
Neonatologe Primar Dr. Josef Rücker freut sich: „Dieses Zentrum ist speziell nach den Grundsätzen einer entwicklungsfördernden Umgebung für Frühgeborene konzipiert und stellt das erste Haus dieser Art im deutschsprachigem Raum dar.“ Rund um die Uhr und Tür-an-Tür sind Frauen- und KinderärztInnen zur Behandlung von Müttern und zur Versorgung Neugeborener bereit. Rücker ergänzt „Handlungsbedarf in Sachen Eltern-Baby-Zentrum bestand auch, da es seit einigen Jahren einen deutlichen Anstieg der künstlichen Befruchtung und damit eine steigende Tendenz zu Mehrlingsgeburten und Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1.500g gibt.“
24-Stunden-Präsenz der Mutter
Die medizinische Projektleiterin für die Neonatologie des neuen Eltern-Baby-Zentrums Dr. Erna Hattinger-Jürgenssen weiß, um die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes bei der Versorgung von Frühgeborenen: „Vor allem die Mutter spielt eine große Rolle. Eine 24-Stunden-Präsenz der Mutter wird durch die neuen Intensiveinheiten mit Schlafoption im Multifunktionsstuhl erleichtert, durch die vier Mutter-Kind-Einheiten und durch das Elternrefugium, in dem vier Mütterzimmer und verschiedene Gemeinschaftsräume zur Verfügung stehen. Die Spitzenmedizin verschwindet in den Mutter- Kind Zimmern hinter Vertäfelungen und wird, wenn nötig blitzschnell aktiviert. „Um die Wohlfühlatmosphäre herzustellen, die die Frühgeborenen brauchen, um sich zu gesunden Kindern zu entwickeln, war zusätzliches Geld von Nöten.
Unter einem Dach
Die sechs neuen Kreisssäle (inkl. der Möglichkeit einer Wassergeburt) mit dem anschließenden Sectio-OP (Kaiserschnitt OP), der Intensivbereich der Neonatologie (Neugeborenen Intensivstation), die gynäkologischen Risikoambulanzen und die Wochenbettstationen der Frauenklinik sind über den verglasten Gang direkt an das neue Zentrum angebunden. Unter Einbezug der grandiosen Szenerie des Parks ist es den MacherInnen gelungen, Eltern und Kind – im übertragenen Sinne – ein Nest in den Baumkronen zu bauen, von dem ein befreiender Blick über Aiglhof bis zum Untersberg und den Staufen schweifen kann. Im dritten Obergeschoß wurde ein Elternrefugium mit Übernachtungsmöglichkeiten für „Frühchen-Eltern“ planerisch und baulich verwirklicht. Insgesamt bieten im neuen Gebäude ausreichend 1- und max. 2-Bett Zimmer, Familienzimmer, Elternbereiche in der Nähe des Kindes, familienfreundliche Ambulanzbereiche, die Sonderklassestation mit Blick ins Grüne und eine Cafeteria ein schönes und sicheres Geburtserlebnis mit sehr hohem Komfort und größter Sicherheit für Mutter und Kind.
Sicherheit und Wohlfühlatmosphäre
Das Konzept des Eltern-Baby-Zentrums/Perinatalzentrum Salzburg beruht auf der konsequenten interdisziplinären Nutzung medizinischer Kompetenz. Ein Perinatalzentrum (perinatal = „um die Geburt herum“) vereinigt alle an der Geburt beteiligten Fachdisziplinen – von der Geburtshilfe über die Anästhesie bis zur Neonatologie (Neugeborenen-Heilkunde) – unter einem Dach. Damit wird größte Sicherheit vor allem auch bei schwierigen Geburten gewährleistet. Das neue Konzept entspricht mit der Erweiterung der Nutzfläche auf 2.095 m2 allen modernen medizinischen Standards. Der ganzheitliche Ansatz des Konzeptes ermöglicht alles, was ein Baby bis zu seiner Entlassung in die häusliche Pflege benötigt. Die detaillierte Raum- und Funktionsplanung ermöglicht auch die Integration der Ambulanzen in das Eltern-Baby-Zentrum / Perinatalzentrum Salzburg: Die Geburtshilfliche Ambulanz (7.000 Frequenz/Jahr), die
Pränatalambulanz (3.000 Frequenz/Jahr) und die Neonatologische-Ambulanz bzw. Nachsorge- und Stillberatungsambulanz (450 Frequenz/Jahr).
Gesprächspartner:
Landesrätin Erika Scharer Landerätin für Gesundheit und Soziales
Burkhard van der Vorst SALK Geschäftsführer
Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg Ärztlicher Direktor Landeskrankenhaus, Uniklinikum Sbg.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl Vorstand, Universitätsklinik für Kinder- und
Jugendheilkunde
Prim. Dr. Josef Rücker Leiter, Sonderauftrag Neonatologie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Prim. Univ.-Prof. Dr. Alfons Staudach Vorstand, Universitätsklinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe
OA Dr. Erna Hattinger Oberärztin, Sonderauftrag Neonatologie an der
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher Architekt Eltern-Baby-Zentrum, Salzburg
Zusammenfassung Zahlen & Fakten:
| Investitionskosten Eltern-Baby-Zentrum (EBZ) / Perinatalzentrum Salzburg | 19,9 Mio. Euro (bugetäre Punktlandung) |
| Sanierung von 6 Kreissälen inkl. Provisorium für die Bauzeit (2007) | 2,7 Mio. Euro |
| Fertigstellung EBZ | 25. 6. 2010 (Nach 24 Monaten geplanter Bauzeit) |
| Nutzungsfläche EBZ m2 | 2.095 m2 |
| Bettenanzahl Frauenklinik gesamt 2009 | 116 |
| Betten Frauenklinik im Neubau | 11 Klassebetten 11 Tokolysebetten |
| Betten Neonatologie im Neubau | Gesamt: 24 Betten für Babys Elten-Gästebetten: 16 |
| Geburten durchschnittlich jährlich | 2.150 |
| Frühchen = vor der 38sten SSW geboren ist | 80 Frühchen jährlich unter 1.500g Geburtsgewichtca. 350 Kinder/p.a. insgesamt |
Bildrechte Pressebilder SALK/Wild&Team
Abdruck honorarfrei
Bildrechte Architekturbilder/Unterhauser
Bildinfo:
Bei der Eröffnung des Eltern-Baby-Zentrum | Perinatalzentrum Salzburg (19,9 Mio. Euro) wurde eine wichtige Etappe des geplanten Kinderzentrums (25,8 Mio. Euro) umgesetzt: v.l.n.r.: Neonatologieprimar Dr. Josef Rücker, Kinderprimar Univ.-Prod. Dr. Wolfgang Sperl, Landerätin für Gesundheit Erika Scharer, Neonatologin Dr. Erna Hattinger, Architekt Wolfgang Schwarzenbacher, Gynäkologieprimar Univ.-Prof. Dr. Alfons Staudach, LKH Ärztlicher Direktor Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg und SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst
Möglicher Bildtext: NEUES KONZEPT PNZ bedeutet die Konzentration auf Sicherheit durch persönliche Atmosphäre in Entbindungsräumen und auf Stationen, High-Tech-Medizin, Patientenproblemorientierung, Ökonomie, Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit.
Rückfragen:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing,
SALK Pressesprecherin
SALK - Gemeinnützige Salzburger
Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel: +43/0662/4482-1007
Mobil: +43/0664 604141 1007
Fax: +43/0662/4482-1009
m.weinberger@salk.at
presse@salk.at
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www.salk.at
Pädiatrische Neurorehabilitation
Im ReKiZ finden kleinen Patienten einen Ort, an dem sie dank professioneller Therapie und liebevoller Betreuung gesund werden und zurück ins Leben finden können.
4. Februar ist Weltkrebstag
Was es 2012 über Krebs zu wissen gibt